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E343 bezeichnet Magnesiumphosphate, die als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen sind und als Säureregulatoren, Trennmittel und Stabilisatoren eingesetzt werden.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenE343 bezeichnet Magnesiumphosphate, die als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen sind und als Säureregulatoren, Trennmittel und Stabilisatoren eingesetzt werden.
E343 ist die europäische Zulassungsnummer für Magnesiumphosphate, eine Gruppe von Salzen der Phosphorsäure, die mit Magnesium verbunden sind. In der Lebensmittelindustrie werden sie als Zusatzstoffe mit mehreren technologischen Funktionen eingesetzt. Unter der Bezeichnung E343 fallen verschiedene Verbindungen, darunter Monomagnesiumphosphat (E343i), Dimagnesiumphosphat (E343ii) und Trimagnesiumphosphat (E343iii).
Magnesiumphosphate übernehmen in Lebensmitteln verschiedene technologische Aufgaben:
E343 findet Verwendung in verschiedenen Lebensmittelkategorien, darunter:
E343 ist in der Europäischen Union gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Magnesiumphosphate bewertet und als sicher eingestuft, sofern sie in den festgelegten Mengen verwendet werden. Ein akzeptabler täglicher Aufnahmewert (ADI) wurde als nicht spezifiziert festgelegt, was bedeutet, dass bei normaler Aufnahme durch Lebensmittel kein Gesundheitsrisiko besteht.
Magnesiumphosphate liefern beim Verzehr sowohl Magnesium als auch Phosphor – beides essenzielle Mineralstoffe für den menschlichen Körper. Magnesium ist unter anderem wichtig für die Muskel- und Nervenfunktion, die Knochengesundheit sowie den Energiestoffwechsel. Phosphor ist entscheidend für den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für den Energiestoffwechsel. Bei einer ausgewogenen Ernährung und normaler Verwendung als Lebensmittelzusatzstoff sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.
Für die meisten Menschen ist E343 gut verträglich. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten jedoch eine erhöhte Phosphataufnahme generell mit ihrem Arzt besprechen, da die Nieren für die Ausscheidung von überschüssigem Phosphat verantwortlich sind. Bei stark erhöhter Aufnahme von Magnesium können Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall auftreten.
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