G-Proteine sind Signalmoleküle in Zellen, die Reize von der Zelloberfläche ins Zellinnere weiterleiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei vielen physiologischen Prozessen.
GABAerg beschreibt Strukturen, Prozesse oder Substanzen, die auf den Neurotransmitter GABA wirken oder von ihm beeinflusst werden. GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem.
Eine Gabelrippe ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das vordere Ende einer Rippe gespalten oder gegabelt ist. Sie ist meist harmlos und wird oft als Zufallsbefund entdeckt.
Galaktitol ist ein Zuckeralkohol, der beim Abbau von Galaktose entsteht. Bei der Stoffwechselerkrankung Galaktosämie kann er sich schädlich im Körper anreichern.
Galaktolipide sind pflanzliche Fettverbindungen mit Galaktosezucker, die vor allem in Chloroplasten vorkommen und zunehmend für ihre gesundheitlichen Wirkungen erforscht werden.
Das Galaktooligosaccharidprofil beschreibt die Zusammensetzung und Menge von Galaktooligosacchariden (GOS) in Lebensmitteln oder Nahrungsergaenzungsmitteln. GOS sind praebi
Galaktosämie ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper den Milchzucker Galaktose nicht richtig abbauen kann. Ohne frühzeitige Behandlung kann sie zu schwerwiegenden Organschäden führen.
Galaktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Galaktose richtig zu verstoffwechseln. Sie kann zu schweren Beschwerden führen und erfordert eine strenge Diät.
Die Galle ist eine gelblich-grüne Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung im Dünndarm.
Eine Galleleckage bezeichnet das Austreten von Gallenflüssigkeit aus den Gallenwegen in die Bauchhöhle. Sie tritt häufig nach Operationen auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Hohlorgan, das sich an der Unterseite der Leber befindet und eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Fetten spielt.
Gallenblasenatonie bezeichnet eine verminderte oder fehlende Kontraktionsfähigkeit der Gallenblase, wodurch Galle nicht ausreichend in den Darm abgegeben wird.
Die Gallenblasendrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Galle bei Erkrankungen der Gallenblase. Sie wird eingesetzt, wenn eine operative Entfernung nicht sofort möglich ist.
Gallenblasendyskinesie ist eine Funktionsstörung der Gallenblase, bei der sich diese nicht richtig zusammenzieht und Galle nicht ausreichend in den Darm abgibt – ohne erkennbare strukturelle Ursache.
Die Gallenblasenfunktion beschreibt die Rolle der Gallenblase bei der Fettverdauung: Sie speichert und konzentriert Gallenflüssigkeit und gibt sie bei Bedarf in den Dünndarm ab.
Der Gallenblasenfunktionstest prüft, wie gut die Gallenblase Galle speichert und abgibt. Er hilft bei der Diagnose von Erkrankungen wie Gallensteinleiden oder Gallenblasendyskinesie.
Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.
Ein Gallenblasenpolyp ist ein gutartiger Schleimhautwuchs in der Gallenblase. Meist harmlos, erfordert er bei bestimmter Größe regelmäßige Kontrolle oder Operation.
Gallenblasensediment bezeichnet eine Ansammlung feiner Partikel in der Gallenblase. Es kann Beschwerden verursachen und zur Bildung von Gallensteinen führen.
Gallenfarbstoffe sind natürliche Abbauprodukte des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und verleihen der Galle ihre charakteristische gelblich-grüne Farbe.
Gallenflussförderung beschreibt Maßnahmen zur Anregung des Gallenflusses aus Leber und Gallenblase, um die Fettverdauung und Entgiftung zu unterstützen.
Die Gallenflüssigkeitsanalyse ist eine diagnostische Untersuchung der Gallenflüssigkeit zur Erkennung von Erkrankungen der Gallenblase, Gallenwege und Leber.
Die Gallengangsatresie ist eine seltene, angeborene Erkrankung, bei der die Gallenwege fehlen oder verschlossen sind. Sie führt unbehandelt zu schwerem Leberschaden.
Die Gallengangsrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung der Gallenwege nach Verletzung, Verengung oder Erkrankung. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Gallenabflusses.
Die Gallenproduktion bezeichnet die Herstellung von Gallenflüssigkeit in der Leber. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
Gallensäurebindung bezeichnet den Prozess, bei dem Gallensäuren im Darm gebunden und deren Rückresorption gehemmt wird – ein wichtiger Mechanismus zur Senkung des Cholesterinspiegels.
Gallensäurebindungsharze sind Medikamente, die Gallensäuren im Darm binden und so den Cholesterinspiegel im Blut senken. Sie werden bei erhöhten LDL-Cholesterin-Werten eingesetzt.
Die Gallensäurekonjugation ist ein biochemischer Prozess in der Leber, bei dem Gallensäuren mit Aminosäuren verbunden werden, um die Fettverdauung zu unterstützen.
Der Gallensäurekreislauf beschreibt den Wiederverwertungsprozess der Gallensäuren zwischen Leber, Darm und Blut. Er ist essenziell für die Fettverdauung und den Cholesterinstoffwechsel.
Die Gallensäuremengenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die Konzentration der Gallensäuren im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung der Leberfunktion und der Erkennung von Gallenwegerkrankungen.
Gallensäurentransporter sind spezialisierte Proteine, die den Transport von Gallensäuren in Leber, Darm und Niere regulieren. Sie sind essenziell für den enterohepatischen Kreislauf und die Fettverdauung.
Gallensäurepräkursoren sind biochemische Vorstufen, aus denen der Körper Gallensäuren synthetisiert. Sie spielen eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel und der Verdauung.
Das Gallensäureprofil ist eine diagnostische Laboruntersuchung, bei der verschiedene Gallensäuren im Blut oder Stuhl gemessen werden, um Leber- und Gallenwegserkrankungen zu erkennen.
Die Gallensäureresorption bezeichnet die Wiederaufnahme von Gallensäuren im Dünndarm in den Blutkreislauf – ein zentraler Schritt des enterohepatischen Kreislaufs.
Der Gallensäurerezeptor ist ein Zellrezeptor, der auf Gallensäuren reagiert und wichtige Stoffwechselprozesse in Leber, Darm und weiteren Organen reguliert.
Die Gallensäuresekretion beschreibt die Bildung und Abgabe von Gallensäuren durch die Leber in die Galle. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
Der Gallensäurestoffwechsel beschreibt die Bildung, den Transport und die Wiederverwendung von Gallensäuren im Körper. Er ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.
Die Gallensäuresynthese ist der biochemische Prozess, bei dem die Leber aus Cholesterin Gallensäuren herstellt. Diese sind essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.
Die Gallensäuretherapie nutzt natürliche oder synthetische Gallensäuren zur Behandlung von Leber- und Gallenwegserkrankungen. Sie wird z. B. bei Gallensteinen und cholestatischen Lebererkrankungen eingesetzt.
Gallensäuretransportproteine sind spezialisierte Membranproteine, die den Transport von Gallensäuren in Leber, Darm und Niere regulieren und eine zentrale Rolle im enterohepatischen Kreislauf spielen.
Das Gallensäureverlust-Syndrom ist eine Stoffwechselstörung, bei der zu viele Gallensäuren in den Dickdarm gelangen und dort Durchfall verursachen. Es entsteht häufig nach Darmoperationen oder bei chronischen Darmerkrankungen.
Gallensteine sind feste Ablagerungen in der Gallenblase, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Gallensteine verursachen Schmerzen, Völlegefühl und Gallenkoliken. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, schulmedizinische Therapien und natürliche Maßnahmen zur Vorbeugung.
Eine Gallensteinkur ist eine alternative Methode zur vermeintlichen Aufloesung oder Ausscheidung von Gallensteinen. Erfahren Sie, was dahintersteckt und was die Wissenschaft dazu sagt.
Eine Gallertkapsel ist eine weiche, elastische Arzneimittelkapsel aus Gelatine oder pflanzlichen Stoffen, die flüssige oder halbfeste Wirkstoffe enthält.
Gallertknorpel ist eine seltene Knorpelart im menschlichen Körper, die vor allem in der Ohrmuschel und der Epiglottis vorkommt und durch einen hohen Gehalt an Proteoglykanen geprägt ist.
Die Gametogenese ist der biologische Prozess, bei dem reife Geschlechtszellen (Gameten) gebildet werden. Sie umfasst die Spermatogenese beim Mann und die Oogenese bei der Frau.
Eine Ganglienzelle ist ein spezialisierter Nervenzelltyp, der in Ganglien des peripheren Nervensystems vorkommt und Signale zwischen Organen und dem Gehirn weiterleitet.
Ein Ganglion, umgangssprachlich auch Überbein genannt, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich meist im Bereich von Gelenken oder Sehnenscheiden bildet, besonders häufig an Handgelenk, Fingern oder Fußrücken.
Ein Ganglion am Finger ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die häufig an Sehnen oder Gelenken des Fingers auftritt und meist schmerzlos ist.
Ein Ganglion am Handgelenk ist eine gutartige Zyste, die mit geleeartiger Flüssigkeit gefüllt ist. Es entsteht häufig an Sehnen oder Gelenkkapseln und ist die häufigste gutartige Weichteilgeschwulst der Hand.
Ganglioside sind komplexe Glykolipide, die vor allem in Nervenzellmembranen vorkommen und wichtige Funktionen bei der Signalübertragung und Zellkommunikation übernehmen.
Gangrän bezeichnet das Absterben von Körpergewebe infolge einer unzureichenden Blutversorgung oder bakteriellen Infektion. Sie tritt häufig an den Extremitäten auf.
Gangränös beschreibt das Absterben von Körpergewebe infolge einer gestörten Durchblutung oder schweren Infektion. Es ist ein medizinischer Notfall, der rasches Handeln erfordert.
Die Ganzkörperdiagnostik ist eine umfassende medizinische Untersuchung des gesamten Körpers zur Früherkennung von Krankheiten. Sie kombiniert verschiedene bildgebende und labormedizinische Verfahren.
Die Garden-Klassifikation ist ein medizinisches Einteilungssystem für Schenkelhalsfrakturen, das den Schweregrad anhand der Knochenstellung in vier Typen beschreibt.
Das Gardner-Diamond-Syndrom, auch bekannt als psychogen-purpura oder autoerythrozytäre Sensitivität, ist eine äußerst seltene und noch immer nicht vollständig verstandene Blutungserkrankung, die vor allem Frauen im mittleren Lebensalter betrifft.
Garrulitas vulvae bezeichnet unwillkuerliche, gelegentlich hoerbare Geraeusche aus dem Scheidenbereich, meist durch einstroemende Luft. Harmlos, aber sozial belastend.
Gasbrand (medizinisch: Clostridien-Myonekrose) ist eine akute, lebensbedrohliche bakterielle Infektion, die durch bestimmte Clostridien-Bakterien verursacht wird – meist Clostridium perfringens.
Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.
Die gastroduodenale Ulkuskrankheit bezeichnet das Auftreten von Geschwüren in der Magenschleimhaut oder im Zwölffingerdarm. Sie wird häufig durch Bakterien oder Schmerzmittel ausgelöst.
Gastrointestinale Beschwerden umfassen Symptome des Magen-Darm-Trakts wie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Sie können viele Ursachen haben und sind weit verbreitet.
Eine gastrointestinale Blutung ist eine Blutung im Verdauungstrakt, die vom Mund bis zum After reichen kann. Sie kann lebensbedrohlich sein und bedarf rascher medizinischer Abklärung.
Der Gastrointestinaltrakt ist das zentrale Verdauungssystem des menschlichen Körpers. Er umfasst alle Organe von der Mundhöhle bis zum After und ist für die Aufnahme, Verdauung und den Transport von Nahrung zuständig.
Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.
Gastromegalie bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Magens. Sie kann durch verschiedene Ursachen entstehen und geht oft mit Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit einher.
Gastroösophagealer Reflux bezeichnet den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Er verursacht häufig Sodbrennen und kann bei chronischem Verlauf die Schleimhaut schädigen.
Eine Gaumenplatte ist eine individuell angepasste Kunststoffplatte, die bei Neugeborenen mit Gaumenspalte eingesetzt wird, um das Trinken zu erleichtern und die Kieferentwicklung zu fördern.
Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.
Geburtsbegleitung bezeichnet die fachliche und emotionale Unterstützung von Gebärenden vor, während und nach der Geburt durch Hebammen oder andere Fachkräfte.
Die Geburtsposition bezeichnet die Körperhaltung der Gebärenden während der Wehen und der Austreibungsphase. Die Wahl der richtigen Position kann den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.
Ein Geburtstrauma bezeichnet Verletzungen, die beim Neugeborenen oder der Mutter während des Geburtsvorgangs entstehen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Eine Geburtsverletzung ist eine körperliche Verletzung, die bei der Mutter oder dem Kind während der Geburt entstehen kann. Sie reicht von leichten Dammrissen bis zu schwerwiegenden Gewebeschäden.
Die Gedächtnisleistung beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie ist entscheidend für Lernen, Konzentration und kognitive Gesundheit.
Gedächtnisproteine sind Moleküle im Gehirn, die an der Bildung und Speicherung von Erinnerungen beteiligt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Lernprozessen und der synaptischen Plastizität.
Gefäßneubildung bezeichnet das Wachstum neuer Blutgefäße im Körper. Dieser Prozess ist lebenswichtig, kann aber auch bei Krankheiten wie Krebs eine Rolle spielen.
Gefäßpermeabilität bezeichnet die Durchlässigkeit von Blutgefäßwänden für Flüssigkeiten, Proteine und Zellen. Sie ist essenziell für den Stoffaustausch im Gewebe.
Die Gefäßrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung geschädigter oder verengter Blutgefäße. Ziel ist die Verbesserung der Durchblutung und die Vermeidung schwerwiegender Folgen wie Herzinfarkt oder Amputation.
Gefäßsteifigkeit bezeichnet den Verlust der elastischen Dehnbarkeit von Blutgefäßen, vor allem der Arterien. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Gefäßwand ist die Wandschicht von Blutgefäßen wie Arterien, Venen und Kapillaren. Sie reguliert den Blutfluss, schützt das Gefäß und spielt eine zentrale Rolle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Gefrierätztechnik ist ein elektronenmikroskopisches Verfahren zur Darstellung von Zellstrukturen. Biologisches Gewebe wird eingefroren, gebrochen und geätzt, um Membranoberflächen sichtbar zu machen.
Die Gehan-George-Formel berechnet die Koerperoberflaehe eines Menschen anhand von Koerpergewicht und Koerpergroesse. Sie wird in der Medizin zur praezisen Dosierung von Medikamenten eingesetzt.
Gehirnzellen, auch Neuronen und Gliazellen genannt, sind die grundlegenden Einheiten des menschlichen Gehirns und zentral für alle kognitiven, sensorischen und motorischen Funktionen.
Gelatine ist ein tierisches Eiweiß aus Kollagen mit gelierender Wirkung, das in Lebensmitteln, Pharmazie und Kosmetik eingesetzt wird. Erfahre mehr über Unterschiede zu Kollagenhydrolysat.
Gelbfieber ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommt. Sie kann zu schwerem Leberversagen und inneren Blutungen führen.
Eine Gelenkblockade ist eine plötzliche Bewegungseinschränkung eines Gelenks, die durch mechanische Hindernisse im Gelenk verursacht wird und oft mit Schmerzen einhergeht.
Gelenkentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung in den Gelenken hinweisen. Sie helfen Ärzten, Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis zu erkennen und zu überwachen.
Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.
Gelenkhydrops bezeichnet eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in einem Gelenk. Er verursacht Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Eine Gelenkinjektion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem Medikamente direkt in ein Gelenk gespritzt werden, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu behandeln.
Gelenkkörper sind freie Partikel im Gelenkraum, die Schmerzen, Blockierungen und Gelenkverschleiß verursachen können. Sie entstehen durch Verletzungen oder Erkrankungen.
Gelenkmobilisierung ist eine physiotherapeutische Technik zur Wiederherstellung der normalen Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei Steifheit, Schmerzen und eingeschränkter Funktion eingesetzt.
Gelenkmobilität bezeichnet die Fähigkeit eines Gelenks, sich in seinem vollen Bewegungsumfang zu bewegen. Sie ist entscheidend für Alltagsfunktionen, Sport und die Vorbeugung von Verletzungen.
Gelenkschmerzen bezeichnen Schmerzen, die in einem oder mehreren Gelenken auftreten und in ihrer Intensität von leichtem Druckgefühl bis zu starken Beschwerden reichen können.
Gelenkschmerzen in den Fingern sind ein häufiges Beschwerdebild und können auf Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht hinweisen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Gelenkssteifigkeit beschreibt eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, oft verbunden mit Schmerzen oder Spannung. Sie kann morgens oder nach Ruhephasen auftreten.
Gen-Silencing bezeichnet die gezielte Unterdrückung der Aktivität eines Gens. Dabei wird die Genexpression gehemmt, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern.
Das Geniculum nervi facialis ist die scharfe Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Diese anatomische Struktur ist klinisch bedeutsam bei Fazialisparesen und Mittelohrerkrankungen.
Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.
Genomik ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesamtheit des genetischen Materials eines Organismus befasst. Sie analysiert Struktur, Funktion und Evolution von Genomen und spielt eine zentrale Rolle in der modernen Medizin.
Die Genomsequenzierung ist ein Verfahren, bei dem die vollständige DNA eines Organismus entschlüsselt wird. Sie ermöglicht die Diagnose genetischer Erkrankungen und personalisierte Therapien.
Die Genotypanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der genetischen Information eines Organismus. Sie hilft, Erbkrankheiten, Krankheitsrisiken und genetische Merkmale zu identifizieren.
Die Genotypisierung ist ein molekulargenetisches Verfahren zur Bestimmung des genetischen Profils eines Organismus. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Forschung und Diagnostik.
Ein Gentherapieprotokoll beschreibt den standardisierten Ablaufplan einer Gentherapie – von der Patientenauswahl über die Vektorzubereitung bis zur Nachsorge.
Gentiobiose ist ein natürlich vorkommendes Disaccharid aus zwei Glukosemolekülen. Es kommt in Pflanzen vor und spielt eine Rolle in der Lebensmittelchemie sowie der medizinischen Forschung.
Das Genu nervi facialis ist eine anatomische Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Es ist klinisch relevant bei Hirnstamm- und Mittelohr-Erkrankungen.
Genu recurvatum bezeichnet eine Überstreckung des Kniegelenks nach hinten. Diese Fehlstellung kann angeboren oder erworben sein und geht oft mit Instabilität und Schmerzen einher.
Eine Genwirkkette beschreibt die Abfolge molekularer Schritte, durch die ein Gen seine biologische Wirkung im Organismus entfaltet – von der DNA über RNA bis zum fertigen Protein.
Das Geriatrische Assessment ist eine umfassende Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Gesundheitszustands älterer Menschen in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht.
Gerinnungsaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem das Blut nach einer Gefaessverletzung gezielt gerinnt, um Blutungen zu stoppen. Dieser Mechanismus ist lebensnotwendig.
Gerinnungsfaktoren sind Proteine im Blut, die für die Blutgerinnung unverzichtbar sind. Sie wirken zusammen, um Wunden zu verschließen und übermäßige Blutungen zu stoppen.
Ein Gerinnungstest misst die Blutgerinnungsfähigkeit und hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen. Er wird vor Operationen oder bei Verdacht auf Blutungserkrankungen eingesetzt.
Ein Gerstenkorn, medizinisch Hordeolum genannt, ist eine akute, eitrige Entzündung der Talg- oder Schweißdrüsen am Augenlid, die durch eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylococcus aureus, verursacht wird.
Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) ist ein Laborwert, der die Nierenfunktion misst. Er gibt an, wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern können.
Geschlechtskrankheiten sind Infektionskrankheiten, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Geschmacksverstärker sind Stoffe, die den vorhandenen Eigengeschmack von Lebensmitteln intensivieren, ohne selbst einen ausgeprägten Eigengeschmack zu besitzen
Einseitig geschwollene Lymphknoten am Hals sind oft ein Zeichen einer lokalen Infektion, koennen aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine aerztliche Abklaerung ist empfohlen.
Das Gesichtsfeld bezeichnet den gesamten Bereich, den ein Auge bei ruhigem Blick wahrnehmen kann. Einschränkungen können auf Augen- oder Hirnerkrankungen hinweisen.
Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen, hält den Blutzuckerspiegel stabil, stärkt das Immunsystem und kann das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten deutlich senken.
Gesundes Altern beschreibt den Prozess, körperliche, geistige und soziale Gesundheit im Alter zu erhalten. Erfahren Sie, wie ein aktiver Lebensstil das Wohlbefinden im Alter fördert.
Meerrettich ist ein scharfes Wurzelgemuese mit beeindruckenden Gesundheitsvorteilen. Er enthaelt wertvolle Senfoele, Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem staerken und Entzuendungen hemmen koennen.
Die Gewebebiopsie ist eine medizinische Untersuchungsmethode, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor analysiert wird, um Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren.
Gewebsdegeneration bezeichnet den strukturellen und funktionellen Abbau von Körpergewebe. Sie kann altersbedingt, krankheitsbedingt oder durch äußere Einflüsse entstehen.
Gewebsflüssigkeit ist die Flüssigkeit, die sich zwischen den Zellen im Körpergewebe befindet. Sie versorgt Zellen mit Nährstoffen und transportiert Stoffwechselprodukte ab.
Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und Körperfunktionen regulieren. Sie unterscheiden sich von klassischen Hormonen durch ihre begrenzte Reichweite.
Gewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.
Gewebsregeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, beschädigtes oder verlorenes Gewebe durch biologische Prozesse wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Wundheilung und Gewebereparatur.
Gewebssauerstoff bezeichnet die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Eine ausreichende Versorgung ist essenziell für Zellfunktion und Organgesundheit.
Die Gewebssauerstoffversorgung beschreibt die Zufuhr von Sauerstoff zu den Körperzellen. Sie ist essenziell für den Energiestoffwechsel und das Überleben aller Gewebe.
Gewebssäurebelastung bezeichnet die Ansammlung von Säuren im Körpergewebe, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht stört und verschiedene Beschwerden auslösen kann.
Gewebsumbau bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Gewebe im Koerper abgebaut, erneuert oder umstrukturiert wird. Er ist entscheidend fuer Heilung, Entwicklung und Krankheitsprozesse.
Der Gewebswachstumsfaktor ist ein körpereigenes Protein, das Zellwachstum, Zellteilung und Gewebereparatur steuert. Er spielt eine zentrale Rolle in der Wundheilung und Gewebeentwicklung.
Der Gewebswassergehalt beschreibt den Anteil an Wasser im Körpergewebe. Er ist ein wichtiger Indikator für den Flüssigkeitshaushalt und die Gesundheit des menschlichen Körpers.
Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.
Kann Kollagen eine Gewichtszunahme verursachen? Erfahren Sie, wie Kollagenpräparate den Stoffwechsel beeinflussen und welche Rolle sie bei der Körperzusammensetzung spielen.
GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupferpeptid mit regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird in der Medizin und Kosmetik zur Hauterneuerung, Wundheilung und Anti-Aging-Behandlung eingesetzt.
GHRP-2 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und teils im klinischen Umfeld untersucht.
GHRP-6 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Kontext untersucht.
Ein Gichttophus ist eine harte Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe, die bei chronischer Gicht entsteht. Er tritt typischerweise an Gelenken, Sehnen und der Haut auf.
Giersch (Aegopodium podagraria) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Gicht, Rheuma und Gelenkbeschwerden eingesetzt wird. Sie gilt als eines der bekanntesten Wildkräuter Mitteleuropas.
Gingerol ist eine phenolische phytochemische Verbindung, die in frischem Ingwer enthalten ist und die Wärmerezeptoren auf der Zunge aktiviert. Bioaktive Verbindungen aus Ingwer mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.
Gingivitis ist die oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs (Gingiva), die meist durch bakterielle Plaqueablagerungen am Zahnfleischrand verursacht wird.
Die Gingivostomatitis herpetica ist eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1).
Ein Gips ist ein starrer Stützverband aus Gipsbinden oder modernen Kunststoffen, der gebrochene Knochen oder verletzte Gelenke ruhigstellt und die Heilung fördert.
Die glanduläre odontogene Zyste ist eine seltene, gutartige Kieferzyste zahnärztlichen Ursprungs mit drüsenähnlicher Auskleidung und erhöhtem Rückfallrisiko.
Die Glasgow Coma Scale (GCS) ist ein standardisiertes Bewertungssystem zur Einschätzung des Bewusstseinszustands bei Patienten nach Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Notfällen.
Der Glaskörper ist eine gelartige, transparente Masse im Inneren des Auges. Er füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus und trägt zur Stabilität des Augapfels bei.
Eine Glaskörperblutung ist eine Einblutung in den Glaskörper des Auges und kann zu plötzlichem Sehverlust führen. Ursachen sind u. a. Diabetes oder Netzhautrisse.
Das glatte endoplasmatische Retikulum ist ein Zellorganell ohne Ribosomen, das Lipide synthetisiert, Giftstoffe abbaut und den Calciumhaushalt reguliert.
Glaubersalz (Natriumsulfat) ist ein altbekanntes Abführmittel und Heilmittel. Es wirkt osmotisch im Darm und wird in Medizin sowie Naturheilkunde eingesetzt.
Das Glaukom, umgangssprachlich als grüner Star bekannt, ist eine chronische Augenerkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs kommt.
Der Gleason-Score ist ein Bewertungssystem zur Beurteilung des Aggressivitätsgrades von Prostatakrebs anhand von Gewebeproben. Je höher der Wert, desto aggressiver verhält sich der Tumor.
Gliazellen sind die nicht-neuronalen Stützzellen des Nervensystems. Sie ernähren, schützen und regulieren Nervenzellen und sind unverzichtbar für eine gesunde Gehirnfunktion.
Glinide sind kurzwirksame Antidiabetika, die die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse anregen. Sie werden zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt.
Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) misst die Filterleistung der Nieren. Sie ist ein zentraler Wert zur Beurteilung der Nierenfunktion und Diagnose von Nierenerkrankungen.
Die glomeruläre Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin, die durch eine Schädigung des Nierenfilters (Glomerulus) verursacht wird.
Glossitis ist eine Entzündung der Zunge, die Schwellungen, Schmerzen und Veränderungen der Zungenoberfläche verursachen kann. Sie kann akut oder chronisch auftreten.
GLP-1 natürliche Booster sind Lebensmittel, Nährstoffe und Lebensstilfaktoren, die die körpereigene Ausschüttung des Darmhormons GLP-1 fördern und so Blutzucker, Appetit und Gewicht positiv beeinflussen.
GLP-1-Rezeptoragonisten sind Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie ahmen das Darmhormon GLP-1 nach und senken den Blutzucker auf natürliche Weise.
Der Glucocorticoidstoffwechsel beschreibt die Synthese, den Abbau und die Wirkung von Glucocorticoiden wie Cortisol im menschlichen Körper. Diese Steroidhormone sind essenziell für Stoffwechsel, Immunsystem und Stressreaktion.
Die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein lebenswichtiges Enzym in den roten Blutkörperchen, das diese vor oxidativem Stress schützt. Ein G6PD-Mangel kann zu Hämolyse führen.
Der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) ist ein erblicher Enzymdefekt der roten Blutkörperchen, der zu hämolytischer Anämie führen kann. Er ist eine der häufigsten genetischen Stoffwechselstörungen weltweit.
Glucosetoleranzmarker sind Messwerte, die zeigen, wie gut der Körper Zucker verarbeitet. Sie helfen dabei, Diabetes und Vorstufen frühzeitig zu erkennen.
Glukagonhemmung bezeichnet die Unterdrückung des Hormons Glukagon, das den Blutzucker reguliert. Sie spielt eine zentrale Rolle bei modernen Diabetes-Therapien.
Die Glukagonsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Glukagon aus den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel und ist essenziell für die Energieversorgung des Körpers.
Glukokortikoide sind körpereigene oder synthetische Steroidhormone, die entzündungshemmend und immunsuppressiv wirken. Sie werden bei vielen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt.
Glukose ist ein einfacher Zucker und der wichtigste Energielieferant des menschlichen Körpers. Sie wird über die Nahrung aufgenommen und im Blut transportiert.
Die Glukoseaufnahme beschreibt, wie Zucker aus der Nahrung ins Blut und in die Körperzellen gelangt. Sie ist zentral für die Energieversorgung des Körpers.
Der Glukosestoffwechsel beschreibt, wie der Körper Zucker (Glukose) aufnimmt, verarbeitet und als Energie nutzt. Er ist zentral für die Gesundheit und bei Erkrankungen wie Diabetes gestört.
Die Glukuronidierung ist ein wichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem körperfremde und körpereigene Substanzen chemisch verändert werden, um ihre Ausscheidung zu erleichtern.
Glukuronsäure ist eine natürlich vorkommende Zuckersäure, die im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei der Entgiftung und dem Stoffwechsel spielt.
Die Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhoehte GOT-Werte im Blut koennen auf Zellschaeden in diesen Organen hinweisen.
Die Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) ist ein Leberenzym, dessen Blutwert zur Beurteilung der Leberfunktion und zur Erkennung von Leberschäden eingesetzt wird.
Ein Glutaminpräparat liefert die Aminosäure L-Glutamin als Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Unterstützung von Darm, Immunsystem und Muskelregeneration eingesetzt.
Das Glutathion-Peptid ist ein körpereigenes Tripeptid mit starker antioxidativer Wirkung. Es schützt Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem und der Entgiftung.
Die Glutathionperoxidase (GPx) ist ein lebenswichtiges antioxidatives Enzym, das Zellen vor oxidativem Stress schützt. Es neutralisiert schädliche Peroxide und spielt eine zentrale Rolle im Zellschutz.
Die Glutathionperoxidaseanalyse misst die Aktivität des antioxidativen Enzyms Glutathionperoxidase im Blut. Sie dient der Beurteilung des oxidativen Stresses und des Selenstatus.
Die Glutathionstatusanalyse misst den Glutathionspiegel im Blut und gibt Auskunft über den antioxidativen Schutz des Körpers. Sie hilft, oxidativen Stress frühzeitig zu erkennen.
Glutenunverträglichkeit bezeichnet eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Sie kann als Zöliakie, Weizenallergie oder nicht-zöliakische Glutensensitivität auftreten.
Glycan Targeting bezeichnet eine innovative Strategie in der medizinischen Forschung und Therapie, bei der spezifische Zuckerstrukturen (Glykane) auf Zelloberflächen als Zielstrukturen für Wirkstoffe, Antikörper oder diagnostische Marker genutzt werden.
Glycerinaldehyd ist ein einfacher Dreifachzucker (Triose) und gilt als das kleinste Monosaccharid. Er spielt eine zentrale Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel.
Glycinerg beschreibt Nervenzellen, Synapsen oder Prozesse, die den Neurotransmitter Glycin nutzen. Glycinerge Signalübertragung spielt eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.
Glykiertes Hämoglobin (HbA1c) ist ein Blutwert, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt und zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes eingesetzt wird.
Glykogenspeicher sind die körpereigenen Reserven des Energielieferanten Glykogen, gespeichert vor allem in Leber und Muskulatur. Sie sichern die Energieversorgung bei körperlicher Belastung und Nüchternphasen.
Glykokortikoidresistenz bezeichnet die verminderte Antwort des Körpers auf Glykokortikoide wie Kortisol. Sie kann genetisch bedingt oder erworben sein und erfordert spezialisierte Diagnostik.
Die Glykolyse ist ein zentraler Stoffwechselweg, bei dem Glukose in Energie umgewandelt wird. Sie findet in jeder Körperzelle statt und ist essenziell für die Energieversorgung des Organismus.
Glykoproteine sind Proteine, an die Zuckermoleküle gebunden sind. Sie erfüllen wichtige Funktionen im Immunsystem, bei der Zellkommunikation und im Stoffwechsel.
Glykoside sind natürliche oder synthetische Verbindungen, bei denen ein Zuckermolekül an einen Nichtzucker-Anteil gebunden ist. Sie kommen in Pflanzen vor und haben vielfältige medizinische Bedeutung.
Glyphosat ist das weltweit meistverwendete Herbizid. Erfahre mehr über seine Wirkweise, Risiken für Mensch und Umwelt sowie die wissenschaftliche Einordnung durch WHO, IARC und EFSA.
GMO-Analysen (genetisch veränderte Organismen) beruhen häufig auf dem Nachweis bestimmter promotor- und terminator-Segmente, die in transgenen Pflanzen eingebaut sind.
(Gebührenordnung für Ärzte) ist die gesetzliche Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere für Privatpatienten, Selbstzahler und Beihilfeberechtigte.
Goji-Beeren (auch Wolfsbeeren genannt) stammen ursprünglich aus Asien und werden seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.
Gonaden sind die primären Geschlechtsdrüsen des Menschen: Hoden beim Mann und Eierstöcke bei der Frau. Sie produzieren Geschlechtszellen und Sexualhormone.
Gonadorelin ist ein synthetisches Hormon, das dem natürlichen GnRH entspricht und die Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Es wird in der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen eingesetzt.
Gonadorelin acetat ist ein synthetisches Hormonpräparat, das dem körpereigenen GnRH entspricht und zur Diagnose und Behandlung hormoneller Störungen eingesetzt wird.
Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.
Gonorrhö ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit, verursacht durch Neisseria gonorrhoeae. Sie befällt Schleimhäute und ist weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.
Das Gordon-Fingerspreizzeichen ist ein neurologisches Reflexzeichen, das auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen kann. Es wird bei der klinischen Untersuchung geprüft.
Der Gordon-Reflex ist ein pathologischer Fremdreflex, der auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweist. Er wird durch Druck auf die Wadenmuskulatur ausgelöst.
Die Graham-Reaktion beschreibt ein physikalisches Prinzip der Gasdiffusion: Leichtere Gase diffundieren schneller als schwerere. Grundlage u.a. in der Medizin und Diagnostik.
Die Gram-Färbung ist eine grundlegende mikrobiologische Färbemethode zur Unterscheidung von Bakterien in grampositive und gramnegative Gruppen anhand ihrer Zellwandstruktur.
Gram-positive Bakterien sind Mikroorganismen mit einer dicken Zellwand, die sich im Gram-Färbeverfahren blau-violett anfärben. Sie umfassen viele klinisch relevante Erreger wie Staphylokokken und Streptokokken.
Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Blutgefäße entzündet werden und sich Granulome in Organen wie Nase, Lunge und Nieren bilden.
Granulozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie bekämpfen Infektionen und sind an Entzündungsreaktionen beteiligt.
Granulozyten absolut bezeichnet die gemessene Anzahl der Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbilds und gibt Auskunft über die Immunabwehr.
Granulozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung weißer Blutzellen (Granulozyten) als Teil der Immunantwort. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Entzündungen und der Abwehr von Infektionen.
Die Granulozytopoese ist die Bildung von Granulozyten im Knochenmark. Diese weißen Blutkörperchen sind essenziell für die Immunabwehr des menschlichen Körpers.
Das Gray-Zeichen ist ein klinisches Symptom bei akuter Pankreatitis: eine grau-blaue Verfärbung der Flanken, die auf eine schwere innere Blutung hinweist.
Die Griffstärke beschreibt die Kraft der Hand- und Unterarmmuskulatur beim Greifen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die allgemeine Muskelkraft und Gesundheit.
Ein grippaler Infekt ist eine virale Erkältung mit Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Erfahre, wie Lactoferrin zur Stärkung des Immunsystems und zur Linderung der Symptome beitragen kann.
Eine Grippewelle bezeichnet einen Zeitraum, in dem die Influenza-Fallzahlen stark ansteigen und sich das Virus verstärkt in der Bevölkerung verbreitet.
Das große Blutbild ist eine umfassende Blutuntersuchung, die neben den Blutzellwerten auch die genaue Verteilung der weißen Blutkörperchen erfasst und wichtige Hinweise auf Erkrankungen liefert.
GRP-6 (G-Protein-gekoppelter Rezeptor 6) ist ein Rezeptorprotein, das eine Rolle in der Signalübertragung von Zellen spielt und in der medizinischen Forschung zunehmend Bedeutung erlangt.
Der Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der Körper in vollständiger Ruhe benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Er bildet die Basis jeder Ernährungs- und Gewichtsplanung.
Grüner Tee kann bei Histaminintoleranz problematisch sein, da er histaminliberierende Eigenschaften besitzt. Erfahren Sie, was das für Betroffene bedeutet.
Grünkohl ist reich an Vitamin K, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Erfahre, wie er Zellschutz, Entgiftung und Herz-Kreislauf-System unterstützt.
Gruppentherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der mehrere Personen gemeinsam unter Anleitung eines Therapeuten an psychischen oder sozialen Problemen arbeiten.
Guanin ist eine der vier Nukleobasen der DNA und RNA. Als Purinbase spielt es eine zentrale Rolle bei der Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.
Ein natürlicher Koffeinlieferant aus den Samen der Guarana-Pflanze. Es erhöht die Energie, verbessert die geistige Wachsamkeit und unterstützt die Fettverbrennung.
Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift und zu Lähmungen führen kann.
Gummi arabicum ist ein natürlicher Rohstoff, der aus dem getrockneten Saft von Akazien gewonnen wird und vor allem in der Lebensmittelindustrie Verwendung findet.
Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird, dass auch die Windpocken hervorruft.
Die Gürtelrose-Impfung schützt vor einer Erkrankung durch das Varizella-Zoster-Virus, das nach einer überstandenen Windpockeninfektion im Nervensystem verbleibt und später als Gürtelrose (Herpes zoster) reaktiviert werden kann.
Ein gutartiger Tumor ist eine nicht-krebsartige Gewebewucherung, die langsam wächst und keine Metastasen bildet. Er ist meist gut behandelbar und selten lebensbedrohlich.
Gyrasehemmer sind Antibiotika, die bakterielle Enzyme hemmen und so die Vermehrung von Bakterien stoppen. Sie werden bei verschiedenen Infektionskrankheiten eingesetzt.
Tirzepatid ist ein innovativer Wirkstoff zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas, der als dualer GIP- und GLP-1-Rezeptoragonist wirkt und Blutzucker sowie Körpergewicht senkt.
Melanotan ist ein synthetisches Peptidhormon, das die Hautbräunung stimuliert. Es ist in der EU nicht zugelassen und gilt als nicht sicher für den menschlichen Gebrauch.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.