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Gewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenGewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Gewebshypoxie beschreibt einen Zustand, bei dem das Körpergewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Sauerstoff ist für die Energiegewinnung in den Zellen (sogenannte zelluläre Atmung) unverzichtbar. Fehlt er, können Zellen ihre Funktion nicht aufrechterhalten und sterben bei länger anhaltender Unterversorgung ab. Besonders empfindlich reagieren dabei das Gehirn, das Herz und die Nieren.
Gewebshypoxie kann durch verschiedene Mechanismen entstehen. Man unterscheidet mehrere Typen:
Die Symptome der Gewebshypoxie hängen davon ab, welches Organ betroffen ist und wie stark der Sauerstoffmangel ausgeprägt ist:
Die Diagnose wird anhand klinischer Zeichen, der Krankengeschichte sowie verschiedener Untersuchungen gestellt:
Die Therapie der Gewebshypoxie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache:
Anhaltende Gewebshypoxie kann zu irreversiblen Zellschäden führen. Besonders schwerwiegend sind Schäden am Gehirn (hypoxische Enzephalopathie), am Herz (Herzinfarkt) und an den Nieren (akutes Nierenversagen). Je früher die Ursache erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose. Bei rechtzeitiger Therapie ist eine vollständige Erholung möglich.
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