Kachexie ist ein schweres Auszehrungssyndrom mit ungewolltem Gewichtsverlust, Muskelschwund und Erschöpfung, das häufig bei chronischen Erkrankungen auftritt.
Kachexieprävention umfasst alle Maßnahmen, die dem krankhaften Gewichts- und Muskelverlust bei schweren Erkrankungen vorbeugen. Frühzeitige Ernährungstherapie und gezielte Bewegung sind zentrale Bausteine.
Ein Kaffee Detox kann helfen, die Abhängigkeit von Koffein zu reduzieren und das Nervensystem zu entlasten. Erfahren Sie mehr über Vorteile, Entzugserscheinungen und gesunde Alternativen.
Ein Kaffeeklistier ist eine Alternativmedizin-Anwendung, bei der Kaffee als Einlauf in den Darm eingebracht wird. Es wird oft zur Entgiftung beworben, ist jedoch medizinisch umstritten.
Der Kaiserschnitt ist ein chirurgischer Eingriff zur Entbindung, bei dem das Kind durch einen Bauchschnitt geboren wird. Er wird geplant oder als Notfallmaßnahme durchgeführt.
Kakao wird aus den fermentierten, getrockneten und gerösteten Samen des Kakaobaums (Theobroma cacao) gewonnen und ist die Basis für Schokolade sowie zahlreiche kakaohaltige Getränke.
Kaliumchlorid (KCl) ist eine Kaliumverbindung, die medizinisch zur Behandlung von Kaliummangel eingesetzt wird und als Nahrungsergänzung sowie Salzersatz vorkommt.
Kaliumgluconat ist eine organische Kaliumverbindung, die als Nahrungsergänzungsmittel zur Deckung des Kaliumbedarfs eingesetzt wird. Es unterstützt die Muskelfunktion, den Herzrhythmus und den Elektrolythaushalt.
Die Kaliumhomöostase beschreibt die Regulierung des Kaliumspiegels im Blut. Ein stabiler Kaliumhaushalt ist lebenswichtig für Herz, Muskeln und Nerven.
Kaliumiodid ist eine chemische Verbindung aus Kalium und Iod, die medizinisch zur Schilddrüsenblockade, Iodidtherapie und Strahlenschutz eingesetzt wird.
Die Kaliumjodid-Tablette ist ein Medikament zum Schutz der Schilddrüse vor radioaktivem Jod, z. B. bei nuklearen Unfällen. Sie blockiert die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse.
Kaliumkanalöffner sind Wirkstoffe, die Kaliumkanäle in Zellmembranen aktivieren und so die Erregbarkeit von Zellen senken. Sie werden u. a. bei Bluthochdruck und Herzerkrankungen eingesetzt.
Kaliummangel (medizinisch: Hypokaliämie) bezeichnet einen zu niedrigen Kaliumspiegel im Blut, der die Funktion von Nerven, Muskeln und Herz beeinträchtigen kann.
Kaliummangelsymptome treten auf, wenn der Kaliumspiegel im Blut zu niedrig ist. Typische Zeichen sind Muskelschwäche, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen.
Kaliumphosphat ist eine Verbindung aus Kalium und Phosphat, die medizinisch zur Behandlung von Phosphatmangel und Hypokaliämie eingesetzt wird und als Nahrungsergänzung sowie Lebensmittelzusatzstoff vorkommt.
Kaliumreiche Lebensmittel liefern den lebenswichtigen Mineralstoff Kalium, der Muskeln, Nerven und den Blutdruck reguliert. Erfahren Sie, welche Nahrungsmittel besonders viel Kalium enthalten.
Kaliumresorption beschreibt die Aufnahme von Kalium aus der Nahrung im Darm in den Blutkreislauf. Kalium ist ein lebenswichtiges Mineral, das Nerven- und Muskelfunktionen reguliert.
Eine Kaliumstoffwechselstörung beschreibt ein Ungleichgewicht des Kaliumspiegels im Blut. Sie kann als Hypokaliämie (zu wenig Kalium) oder Hyperkaliämie (zu viel Kalium) auftreten und das Herz sowie die Muskeln beeinträchtigen.
Kaliumsulfit ist ein anorganisches Salz, das als Lebensmittelzusatzstoff (E225) zur Konservierung eingesetzt wird. Es hemmt das Wachstum von Mikroorganismen und verhindert oxidativen Verderb.
Die Kalkschulter ist eine schmerzhafte Erkrankung, bei der sich Kalkablagerungen in den Sehnen der Schulter bilden. Sie verursacht starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Der Kalorienbedarf gibt an, wie viel Energie der Körper täglich benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten und körperliche Aktivitäten zu bewältigen.
Die Kalorienzufuhr beschreibt die Menge an Energie, die der Körper täglich über Nahrung und Getränke aufnimmt. Sie ist ein zentraler Faktor für Gewicht, Gesundheit und Wohlbefinden.
Kalte Füße sind ein häufiges Symptom, das auf Durchblutungsstörungen, Nervenschäden oder andere Erkrankungen hinweisen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.
Die Kälteallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion der Haut auf Kälte, die Rötungen, Quaddeln und Juckreiz auslöst. Sie zählt zu den physikalischen Urtikaria-Formen.
Die Kältekammer ist eine Therapieform, bei der der Körper kurzzeitig extremer Kälte ausgesetzt wird. Sie wird zur Schmerzlinderung, Regeneration und Entzündungshemmung eingesetzt.
Kälteschutzproteine sind spezielle Proteine, die Organismen vor Kälteschäden schützen. Sie verhindern die Bildung von Eiskristallen in Zellen und Geweben.
Kältetherapie bezeichnet den gezielten Einsatz von Kälte zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Verletzungen. Sie wird in der Medizin und im Sport weit verbreitet angewendet.
Kalziumantagonismus beschreibt die Hemmung kalziumabhängiger Prozesse in Zellen, insbesondere in Herz- und Gefäßmuskulatur, und ist Grundlage wichtiger Herzmedikamente.
Die Kalziumbilanzkontrolle erfasst das Gleichgewicht zwischen Kalziumaufnahme und -ausscheidung im Körper. Sie ist wichtig für die Beurteilung des Knochenstoffwechsels und der Kalziumversorgung.
Die Kalziumbilanzmessung erfasst die Differenz zwischen aufgenommenem und ausgeschiedenem Kalzium im Körper. Sie dient der Diagnostik von Knochenstoffwechselstörungen und Kalziumhaushaltsproblemen.
Kalziumchelat ist eine gut bioverfügbare Form von Kalzium, bei der das Mineral an organische Moleküle gebunden ist. Es unterstützt Knochen, Muskeln und Nerven.
Der Kalziumfluss beschreibt die gezielte Bewegung von Kalziumionen durch Zellmembranen. Er ist essenziell für Muskelkontraktion, Nervenleitung und Zellkommunikation.
Die Kalziumhomöostase bezeichnet die präzise Regulierung des Kalziumspiegels im Blut und Gewebe. Sie ist essenziell für Knochen, Muskeln, Nerven und viele Stoffwechselprozesse.
Ein Kalziumjonophor ist eine chemische Verbindung, die Kalziumionen durch biologische Membranen transportiert und so intrazelluläre Kalziumsignale auslöst.
Eine Kalziumresorptionsstörung beschreibt die verminderte Aufnahme von Kalzium im Darm. Sie kann zu Knochenschwund, Muskelkrämpfen und weiteren Beschwerden führen.
Kalziumstoffwechselmarker sind Laborwerte, die den Kalziumhaushalt im Körper widerspiegeln. Sie helfen, Erkrankungen der Knochen, Nieren und Nebenschilddrüsen frühzeitig zu erkennen.
Kalziumsupplementation bezeichnet die gezielte Zufuhr von Kalzium über Nahrungsergänzungsmittel. Sie dient der Vorbeugung und Behandlung von Kalziummangel sowie zur Unterstützung der Knochengesundheit.
Das Kamerad-Schnürschuh-Syndrom beschreibt Druckschäden am Fuss durch zu eng gebundene Schnürschuhe. Es führt zu Taubheit, Kribbeln und Schmerzen im Fussbereich.
Kamille zählt zu den beliebtesten Heilpflanzen mit entzündungshemmender, beruhigender und krampflösender Wirkung. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Hautproblemen und innerer Unruhe.
Kammerflimmern ist eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, bei der die Herzkammern unkontrolliert zittern und kein Blut mehr pumpen. Sofortige Reanimation ist notwendig.
Eine Kanüle ist ein dünnes, hohles Röhrchen aus Metall oder Kunststoff, das in medizinischen Verfahren zur Verabreichung von Medikamenten, zur Blutentnahme oder zur Drainage eingesetzt wird.
Kapillarpermeabilität beschreibt die Durchlässigkeit der kleinsten Blutgefäße für Flüssigkeiten, Nährstoffe und Zellen – ein zentraler Faktor für den Stoffaustausch im Gewebe.
Die Kapselproduktion bezeichnet die industrielle oder pharmazeutische Herstellung von Hartkapseln und Weichkapseln zur Aufnahme von Wirkstoffen, Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten.
Kapsomere sind die strukturellen Grundbausteine des Kapsids eines Virus. Sie bestehen aus Proteinen und lagern sich zusammen, um die Virushülle zu formen.
Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist eine Heilpflanze mit antibakteriellen und immunstärkenden Eigenschaften. Blüten, Blätter und Samen werden in der Naturmedizin und Küche genutzt.
Ein Karbunkel ist eine tiefe, eitrige Hautinfektion, die aus mehreren zusammengewachsenen Furunkeln besteht. Er tritt häufig im Nacken, Rücken oder an den Oberschenkeln auf.
Kardiomyopathie bezeichnet eine Erkrankung des Herzmuskels, die dessen Funktion beeinträchtigt. Sie kann zu Herzinsuffizienz und gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen.
Das Kardiorenale Syndrom beschreibt die wechselseitige Schädigung von Herz und Nieren, bei der die Fehlfunktion eines Organs die Funktion des anderen beeinträchtigt.
Karies ist eine der weltweit häufigsten Zahnerkrankungen und entsteht durch das Zusammenspiel von Bakterien, Zucker, unzureichender Mundhygiene und Zeit.
Die Karotte ist reich an Beta-Carotin, fördert die Sehkraft, unterstützt die Hautgesundheit und stärkt das Immunsystem. Erfahre mehr über ihre Wirkung und Anwendung in der Ernährung und Naturheilkunde.
Karzinogenese bezeichnet den Prozess der Krebsentstehung im Körper. Dabei verwandeln sich normale Zellen durch genetische Veränderungen schrittweise in bösartige Tumorzellen.
Kaseinunverträglichkeit bezeichnet eine Unverträglichkeit gegenüber Kasein, dem Hauptprotein in Milch. Betroffene reagieren mit Verdauungsbeschwerden oder Immunreaktionen auf milcheiweißhaltige Lebensmittel.
Katabol bezeichnet im Stoffwechsel Prozesse, bei denen komplexe Moleküle wie Kohlenhydrate, Fette oder Proteine in kleinere Bestandteile abgebaut werden.
Kataplektisch beschreibt einen Zustand, der mit Kataplexie verbunden ist – einem plötzlichen, kurzzeitigen Muskelverlust, oft ausgelöst durch starke Emotionen.
Katecholamine sind körpereigene Botenstoffe wie Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, die als Hormone und Neurotransmitter wirken und zentrale Rollen bei der Stressreaktion spielen.
Die Katecholaminausschüttung bezeichnet die Freisetzung von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark. Sie bereitet den Körper auf Belastungssituationen vor.
Ein Katheter ist ein dünner, flexibler Schlauch, der in Körperhöhlen oder Gefäße eingeführt wird, um Flüssigkeiten ab- oder zuzuleiten. Er wird in der Medizin zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt.
Das Kauda-Syndrom ist eine schwerwiegende neurologische Erkrankung durch Kompression der Nervenwurzeln am unteren Rückenmark. Es erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Kaudolateral ist ein anatomischer Lagebezeichnungsbegriff, der eine Position beschreibt, die gleichzeitig nach unten (kaudal) und zur Seite (lateral) ausgerichtet ist.
Die Kausch-Whipple-Operation ist ein großer chirurgischer Eingriff zur Entfernung des Pankreaskopfes, des Zwölffingerdarms und angrenzender Strukturen – meist bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Das Kawasaki-Syndrom ist eine akute, fieberhafte Vaskulitis des Kindesalters, die vor allem Koronararterien befallen kann und rasche Diagnose und Behandlung erfordert.
Eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Kehlkopfschleimhaut, die häufig mit Heiserkeit, Husten und Halsschmerzen einhergeht.
Keimreduktion bezeichnet die gezielte Verminderung von Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilzen auf Oberflächen, in Lebensmitteln oder im menschlichen Körper.
Keimzellen sind die Geschlechtszellen des menschlichen Körpers – Eizellen und Spermien – und bilden die Grundlage der Fortpflanzung und Weitergabe genetischer Information.
Das Kennedy-Syndrom ist eine seltene erbliche Erkrankung des motorischen Nervensystems, die vor allem Männer betrifft und zu fortschreitender Muskelschwäche führt.
Eine Keratinisierungsstörung ist eine fehlerhafte Verhornung der Haut, bei der die Bildung oder Abschieferung von Hornzellen gestört ist. Sie kann genetisch bedingt oder erworben sein.
Keratinozytenproliferation bezeichnet die Zellteilung der Keratinozyten, den Hauptzellen der Oberhaut. Sie ist essenziell für Hauterneuerung und Wundheilung.
Keratinozytenschädigung bezeichnet die Schädigung der Hauptzellen der Oberhaut. Sie entsteht durch UV-Strahlung, Chemikalien oder Entzündungen und kann zu Hauterkrankungen führen.
Die Kernspindiagnostik ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen detaillierte Aufnahmen des Körperinneren erzeugt – ohne Röntgenstrahlung.
Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das mit Magnetfeldern und Radiowellen detaillierte Aufnahmen des Körperinneren erstellt – ohne Röntgenstrahlung.
Ketamin ist ein Anästhetikum und Schmerzmittel, das in der Medizin zur Narkose und Schmerztherapie eingesetzt wird. Es wirkt schnell und hat besondere Bedeutung in der Notfallmedizin sowie in der Behandlung von Depressionen.
Die Keto-Diät (kurz für ketogene Diät) ist eine sehr kohlenhydratarme und fettreiche Ernährungsform, bei der der Körper in den Stoffwechselzustand der Ketose übergeht.
Die ketogene Ernährung ist eine spezielle Ernährungsform, bei der die Aufnahme von Kohlenhydraten drastisch reduziert wird, während der Fettanteil stark erhöht ist.
Ketolid-Antibiotika sind eine Klasse von Breitband-Antibiotika, die zur Behandlung von Atemwegsinfektionen eingesetzt werden und strukturell mit den Makroliden verwandt sind.
Die Ketondiagnostik misst Ketonkörper im Blut oder Urin. Sie ist wichtig bei Diabetes, Fasten und ketogener Ernährung zur Erkennung gefährlicher Stoffwechselzustände.
Die Ketonkörperproduktion (Ketogenese) ist ein Stoffwechselprozess, bei dem die Leber Fettsäuren zu Ketonkörpern umbaut, die dem Körper als alternative Energiequelle dienen.
Keuchhusten (medizinisch: Pertussis) ist eine hochansteckende bakterielle Atemwegserkrankung, die durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst wird.
Das Kiefergelenk verbindet den Unterkiefer mit dem Schädel und ermöglicht Kauen, Sprechen und Mundöffnung. Erkrankungen des Kiefergelenks sind weit verbreitet.
Eine Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Kieferhöhlen. Sie verursacht Gesichtsschmerzen, verstopfte Nase und Druck hinter den Wangen.
Die Kieferorthopädie ist ein zahnmedizinisches Fachgebiet, das Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers diagnostiziert und behandelt. Ziel ist eine optimale Funktion des Kauapparats sowie ein ästhetisches Erscheinungsbild.
Kieferverletzungen umfassen Verletzungen des Ober- oder Unterkiefers durch Unfälle, Stürze oder Gewalteinwirkung. Sie können Frakturen, Prellungen oder Zahnverluste verursachen.
Die Kinderwunschphase bezeichnet den Lebensabschnitt, in dem Paare oder Einzelpersonen aktiv versuchen, schwanger zu werden. Medizinische Begleitung kann die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft deutlich verbessern.
Kindsbewegungen sind die wahrnehmbaren Bewegungen des ungeborenen Kindes in der Gebärmutter. Sie gelten als wichtiges Zeichen für das Wohlbefinden des Fötus.
Kinesiologie ist ein ganzheitliches Verfahren, das Elemente aus Physiotherapie, Bewegungslehre, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Neurowissenschaft und Psychologie vereint.
Kinesiologisches Tape ist ein elastisches, hautfreundliches Baumwollband mit einer acrylbasierten Klebeschicht, das zur Unterstützung von Muskeln, Gelenken und Faszien eingesetzt wird, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.
Kinetochor-Mikrotubuli sind spezielle Proteinfasern der Zelle, die während der Zellteilung Chromosomen an den Spindelapparat binden und deren korrekte Verteilung sicherstellen.
Kisspeptin-10 ist ein biologisch aktives Peptidhormon, das eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Fortpflanzungsfunktion und der Hormonachse des Gehirns spielt.
Das Klarzellakanthom ist ein gutartiger, langsam wachsender Hauttumor, der meist als rötlicher Knoten an den Unterschenkeln auftritt. Es ist harmlos und wird in der Regel chirurgisch entfernt.
Eine Klavikulafraktur ist ein Knochenbruch des Schlüsselbeins. Sie zählt zu den häufigsten Frakturen und entsteht meist durch Stürze oder direkte Gewalteinwirkung.
Die Kleienpilzflechte ist eine oberflächliche Hautinfektion durch Hefepilze der Gattung Malassezia, die zu hellen oder bräunlichen, fein schuppenden Hautveränderungen führt.
Das kleine Blutbild ist ein grundlegender Bluttest, der wichtige Zellbestandteile des Blutes misst und erste Hinweise auf Erkrankungen wie Anämie oder Infektionen liefert.
Kleptomanie ist eine psychische Störung der Impulskontrolle, bei der Betroffene wiederholt und unkontrolliert Dinge stehlen, ohne dass ein materielles Motiv oder eine bewusste Bereicherungsabsicht besteht.
Das Klimakterium bezeichnet die Übergangsphase im Leben der Frau rund um die letzte Regelblutung. Es umfasst hormonelle Veränderungen, die typische Beschwerden wie Hitzewallungen auslösen können.
Das Klinefelter-Syndrom ist eine genetische Erkrankung bei Männern, bei der ein zusätzliches X-Chromosom vorliegt (47,XXY). Es beeinflusst Hormonhaushalt, Fruchtbarkeit und Entwicklung.
Die Klitoris ist ein weibliches Geschlechtsorgan mit zentraler Rolle bei der sexuellen Erregung. Sie besteht aus erektivem Gewebe und ist reich an Nervenendigungen.
Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und verbindet Oberschenkel- mit Unterschenkelknochen. Es ermöglicht Beugung, Streckung und leichte Rotation des Beines.
Kniescheibenverletzungen betreffen die Patella und entstehen oft durch Stürze oder Sportverletzungen. Sie verursachen Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen am Kniegelenk.
Knieschmerzen sind ein häufiges Beschwerdebild, das viele Ursachen haben kann – von Verletzungen bis zu Gelenkverschleiß. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Ein verstauchter Knöchel entsteht durch Überdehnung oder Riss der Bänder am Sprunggelenk. Typische Symptome sind Schmerz, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit.
Knochenbruchheilung beschreibt den biologischen Prozess, bei dem ein gebrochener Knochen nach einer Fraktur wieder zusammenwächst. Sie verläuft in mehreren Phasen und kann Wochen bis Monate dauern.
Knochendichteoptimierung bezeichnet gezielte Maßnahmen zur Stärkung und zum Erhalt der Knochendichte. Ernährung, Bewegung und Supplementierung spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Knochendichtetherapie umfasst medizinische Maßnahmen zur Stärkung der Knochen und zur Behandlung von Osteoporose. Ziel ist es, Knochenbrüche zu verhindern und die Knochengesundheit langfristig zu erhalten.
Knochenfibrose bezeichnet die krankhafte Umwandlung von normalem Knochengewebe in Bindegewebe. Sie kann die Stabilität der Knochen erheblich beeinträchtigen.
Die Knochenmarkaktivität beschreibt die Produktionsleistung des Knochenmarks bei der Bildung von Blutzellen. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des blutbildenden Systems.
Die Knochenmarkbiopsie ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe aus dem Knochenmark entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Bluterkrankungen und bösartigen Tumoren.
Der Knochenmarkhormonstatus beschreibt die Gesamtheit der hormonellen Einflüsse auf das Knochenmark und dessen blutbildende Funktion. Er spielt eine zentrale Rolle in der Diagnostik von Blutbildungsstörungen.
Die Knochenmarkreifung beschreibt die Entwicklung und Ausreifung von Blutzellen im Knochenmark. Dieser Prozess ist essenziell für eine gesunde Blutbildung.
Die Knochenmarkstimulation ist ein medizinisches Verfahren zur Anregung der Blutbildung im Knochenmark, z. B. bei Bluterkrankungen oder nach Chemotherapie.
Knochenmarkstimulationsmarker sind Laborwerte, die die Aktivierung und Regeneration des Knochenmarks anzeigen. Sie helfen Ärzten, die Blutbildung zu überwachen.
Die Knochenmarkstransplantation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem erkranktes Knochenmark durch gesundes ersetzt wird. Sie wird vor allem bei Blutkrebs und schweren Immunerkrankungen eingesetzt.
Die Knochenmarkzellanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, bei der Zellen aus dem Knochenmark entnommen und mikroskopisch ausgewertet werden. Sie hilft, Bluterkrankungen und Tumore frühzeitig zu erkennen.
Der Knochenmetabolismus beschreibt den kontinuierlichen Auf- und Abbau von Knochengewebe im menschlichen Körper. Dieser Prozess ist entscheidend für Stabilität, Mineralhaushalt und die Gesundheit des Skeletts.
Knochenmetastasen sind Tochtergeschwülste eines Krebstumors, die sich im Knochen ansiedeln. Sie entstehen, wenn Krebszellen aus dem Primärtumor über Blut oder Lymphe in den Knochen gelangen.
Die Knochenmikrostruktur beschreibt den inneren Aufbau des Knochens auf zellulärer und geweblicher Ebene. Sie bestimmt maßgeblich die Festigkeit und Stabilität des Skeletts.
Der Knochenmineralstoffwechsel beschreibt alle biochemischen Prozesse, die den Auf- und Abbau von Mineralstoffen im Knochen regulieren. Er ist entscheidend für Knochendichte, Stabilität und die Kalziumhomöostase im Körper.
Knochenregeneration bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Knochengewebe nach Verletzungen oder Erkrankungen neu gebildet wird. Dieser Prozess ist entscheidend für die Heilung von Frakturen und die Wiederherstellung der Knochenfunktion.
Knochensarkome sind seltene bösartige Tumoren des Skeletts. Erfahre hier alles über die wichtigsten Formen, typische Symptome, Diagnostik und moderne Behandlungsansätze in der Sarkomtherapie.
Knochenschäden durch Überlastung entstehen, wenn Knochen wiederholt starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Typische Folgen sind Stressfrakturen und Ermüdungsbrüche.
Knochenumbau ist der lebenslange biologische Prozess, bei dem altes Knochengewebe abgebaut und durch neues ersetzt wird. Er ist essenziell für die Stabilität des Skeletts.
Knochenumbaumarker sind Laborwerte, die den Auf- und Abbau von Knochengewebe messbar machen und bei der Diagnose und Therapiekontrolle von Knochenerkrankungen eingesetzt werden.
Der Knochenumbauproteinstatus beschreibt die Messung von Proteinen im Blut, die den Auf- und Abbau von Knochengewebe widerspiegeln. Er dient der Diagnose und Verlaufskontrolle von Knochenstoffwechselerkrankungen.
Eine Knochenzyste ist ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Knochen. Sie kann Schmerzen, Schwellungen oder Frakturen verursachen und tritt häufig bei Kindern auf.
Knorpeldegeneration bezeichnet den schrittweisen Abbau von Gelenkknorpel und ist eine häufige Ursache für Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Knorpelregeneration bezeichnet die Wiederherstellung von geschädigtem Knorpelgewebe im Gelenk. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapien und aktuelle Behandlungsmethoden.
Knorpelschäden bezeichnen die Schädigung des Gelenkknorpels, häufig durch Verschleiß, Verletzungen oder Entzündungen. Sie können Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit verursachen.
Die Knorpelzellkultur ist ein biotechnologisches Verfahren, bei dem körpereigene Knorpelzellen im Labor vermehrt werden, um Knorpelschäden zu behandeln.
Ein Knubbel am Hals ist eine tastbare Verdickung oder Schwellung im Halsbereich. Die Ursachen reichen von harmlosen Lymphknotenschwellungen bis hin zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen.
Koagulation bezeichnet den Prozess der Blutgerinnung, bei dem flüssiges Blut in ein festes Gerinnsel umgewandelt wird. Dieser lebenswichtige Mechanismus stoppt Blutungen nach Verletzungen.
Koagulopathie bezeichnet eine Störung der Blutgerinnung, bei der das Blut entweder zu langsam oder zu schnell gerinnt. Betroffene können unter verstärkter Blutungsneigung oder Thromboserisiko leiden.
Koffeinentzug tritt auf, wenn der regelmäßige Konsum von koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee, Cola, Schwarztee oder Energydrinks plötzlich oder stark reduziert wird.
Eine kognitive Störung beschreibt eine Beeinträchtigung geistiger Funktionen, die Denkprozesse, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache und Orientierung betreffen kann.
Kohäsion bezeichnet in der Chemie die anziehenden Kräfte zwischen gleichartigen Molekülen eines Stoffes. Sie ist verantwortlich für den Zusammenhalt von Flüssigkeiten und Festkörpern.
Die Kohlendioxidintoxikation ist eine Vergiftung durch erhöhte CO2-Konzentrationen in der Atemluft. Sie kann zu Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall zum Tod führen.
Eine Kohlenhydrate-Tabelle zeigt den Kohlenhydratgehalt verschiedener Lebensmittel. Sie hilft bei der Ernährungsplanung und ist besonders nützlich für Diabetiker und kohlenhydratbewusste Ernährung.
Kohlenhydratoxidation bezeichnet den Stoffwechselprozess, bei dem Kohlenhydrate zur Energiegewinnung abgebaut und oxidiert werden. Sie ist ein zentraler Mechanismus der zellulären Energieversorgung.
Der Kohlenhydratstoffwechsel beschreibt alle biochemischen Prozesse, bei denen der Körper Kohlenhydrate abbaut, umwandelt und zur Energiegewinnung nutzt. Er ist zentral für die Regulation des Blutzuckerspiegels.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Giftgas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht und beim Menschen lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen kann.
Kohlrabi ist ein vitaminreiches Gemüse der Kohlfamilie mit hohem Gehalt an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien – ideal für eine ausgewogene Ernährung.
Koilonychie bezeichnet eine Nagelveränderung, bei der die Nägel löffelförmig vertieft sind. Sie ist häufig ein Zeichen für Eisenmangel oder andere Grunderkrankungen.
Kojibiose ist ein natuerlich vorkommendes Disaccharid aus zwei Glukosemolekuelen. Es wird in fermentierten Lebensmitteln gefunden und zeigt interessante ernaehrungsphysiologische sowie praebiotische Eigenschaften.
Kokosblütenzucker ist ein natürlicher Süßungsmittel aus dem Nektar der Kokospalme. Er gilt als weniger stark verarbeitete Alternative zu raffiniertem Haushaltszucker und enthält geringe Mengen an Mineralstoffen.
Kokosraspeln werden aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen und sind ein vielseitiges natürliches Lebensmittel mit hohem Nähr- und Ballaststoffgehalt.
Koliken sind krampfartige, meist plötzlich auftretende Schmerzen, die durch eine starke Kontraktion von Hohlorganen wie Darm, Gallenwegen oder Harnleitern verursacht werden.
Ein Kolitisherd ist ein umschriebener Entzündungsbereich im Dickdarm. Er tritt bei verschiedenen Darmerkrankungen auf und kann Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blut im Stuhl verursachen.
Kollagenabbau bezeichnet den enzymatischen Abbau von Kollagen im Bindegewebe. Er beeinflusst Haut, Gelenke und Knochen und nimmt im Alter natürlich zu.
Kollagenbiosynthesemarker sind Laborparameter, die die Neubildung von Kollagen im Körper anzeigen und bei der Diagnose von Knochen-, Gelenk- und Bindegewebserkrankungen eingesetzt werden.
Kollagenhydrolysat stärkt Haut, Gelenke und Knochen. Erfahre mehr über Rinderkollagen, marines Kollagen und warum veganes Kollagen eigentlich nicht existiert.
Kollagenhydrolysataufnahme bezeichnet die gezielte Zufuhr von hydrolysiertem Kollagen über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von Haut, Gelenken und Knochen.
Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein im menschlichen Körper und macht etwa 30 % des gesamten Eiweißgehalts aus. Ein Mangel an Kollagen führt zu bemerkenswerten Veränderungen im Körper.
Kollagenpeptidergänzung liefert bioaktive Eiweißbausteine zur Unterstützung von Haut, Gelenken und Knochen. Erfahren Sie mehr über Wirkung, Dosierung und Anwendung.
Kollagenquervernetzung beschreibt die chemische Verbindung einzelner Kollagenfasern zu einem stabilen Netzwerk – entscheidend für Festigkeit und Elastizität von Haut, Knochen und Bindegewebe.
Kollagenregeneration bezeichnet den natürlichen oder unterstützten Prozess, bei dem der Körper Kollagen neu aufbaut. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein im Bindegewebe, in Haut, Knochen und Gelenken.
Die Kollagenstrukturanalyse untersucht den Aufbau und die Qualität von Kollagenfasern im Gewebe. Sie dient der Diagnose von Bindegewebserkrankungen und der Bewertung von Hautgesundheit und Wundheilung.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.
Ein Kolonpolyp ist eine gutartige Schleimhautwucherung im Dickdarm, die in seltenen Fällen zu Darmkrebs entarten kann. Früherkennung durch Darmspiegelung ist entscheidend.
Die Kolposkopie ist eine gynäkologische Untersuchung, bei der der Muttermund und die Gebärmutterhalsschleimhaut mit einem speziellen Vergrößerungsgerät untersucht werden. Sie dient der Früherkennung von Zellveränderungen und Gebärmutterhalskrebs.
Kombucha ist ein fermentiertes Getränk, das traditionell aus gesüßtem Schwarz- oder Grüntee und einem mikrobiellen Kombucha-Pilz (SCOBY) hergestellt wird.
Das Komplementsystem ist ein Teil des angeborenen Immunsystems und besteht aus Proteinen, die Krankheitserreger erkennen und bekämpfen. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr.
Kompressionsstrümpfe sind medizinische Strümpfe, die gezielten Druck auf die Beine ausüben und die Durchblutung fördern. Sie werden bei Venenschwäche, Ödemen und zur Thrombosevorbeugung eingesetzt.
Konditionierung ist ein lernpsychologisches Konzept, bei dem Verhaltensweisen durch Reize oder Konsequenzen erlernt werden. Sie spielt in der Medizin und Psychotherapie eine wichtige Rolle.
Konfluenz bezeichnet in der Medizin das Zusammenfließen oder Verschmelzen von Hautveränderungen, Läsionen oder anderen anatomischen Strukturen zu einem größeren Bereich.
Kongenitale dermale Melanozytose ist eine angeborene Pigmentstörung der Haut, bei der Melanozyten tief in der Lederhaut verbleiben und bläulich-graue Flecken verursachen.
Konkordanz bezeichnet in der Medizin die Übereinstimmung zwischen zwei Personen oder Messungen, z. B. die Therapietreue zwischen Arzt und Patient oder die genetische Übereinstimmung bei Zwillingen.
Die Konstitutionstherapie ist ein ganzheitlicher Therapieansatz, der den Menschen als Gesamtheit betrachtet und individuelle Veranlagungen sowie körperliche und seelische Eigenschaften in die Behandlung einbezieht.
Kontaktallergien sind allergische Reaktionen der Haut, die durch direkten Kontakt mit bestimmten Substanzen ausgelöst werden. Sie äußern sich meist als Rötung, Juckreiz oder Bläschenbildung.
Ein Kontaktgift ist ein Schadstoff, der durch Hautkontakt in den Organismus eindringt und toxische Wirkungen auslöst. Es kommt in Pestiziden, Chemikalien und der Natur vor.
Die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (KAPD) ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran dient. Sie ermöglicht Patienten mit Nierenversagen eine Heimdialyse.
Die kontinuierliche zyklische Peritonealdialyse (CCPD) ist eine Form der Heimdialyse, bei der nachts ein Gerät automatisch mehrere Flüssigkeitswechsel im Bauchraum durchführt.
Die Kontraktionsatelektase ist eine Form des Lungenkollapses, bei der Narbengewebe die Lunge zusammenzieht und Lufträume dauerhaft verschließt. Sie entsteht durch fibrotische Umbauprozesse im Lungengewebe.
Das Konus-Syndrom ist eine seltene Rückenmarksverletzung im Bereich des Conus medullaris und verursacht Lähmungen, Sensibilitätsstörungen sowie Blasen- und Darmfunktionsstörungen.
Konzentrationsschwäche beschreibt die verminderte Fähigkeit, die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Sie kann viele Ursachen haben.
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden und können durch Stress, Verspannungen, Migräne oder äußere Einflüsse wie Wetterveränderungen entstehen.
Kopfschmerzen im Hinterkopf sind ein häufiges Symptom mit vielfältigen Ursachen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Korakoklavikulär beschreibt die anatomische Verbindung zwischen dem Rabenschnabelfortsatz (Korakoid) und dem Schlüsselbein (Klavikula). Dieses Band ist entscheidend für die Stabilität des Schultergelenks.
Die Körperfettanalyse misst den Anteil von Fettgewebe am Gesamtkörpergewicht. Sie liefert wichtige Informationen über den Gesundheitszustand und das Risiko für Stoffwechselerkrankungen.
Die Körperfettverteilung beschreibt, wo im Körper Fettgewebe gespeichert wird. Sie beeinflusst das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.
Die Körperkerntemperatur bezeichnet die Temperatur im Inneren des menschlichen Körpers. Sie beträgt beim gesunden Erwachsenen etwa 36,5–37,5 °C und ist lebenswichtig.
Das Korsakow-Syndrom ist eine schwere neurologische Gedächtnisstörung, die meist durch chronischen Alkoholmissbrauch und Vitamin-B1-Mangel entsteht. Betroffene leiden unter massiven Erinnerungslücken und Konfabulationen.
Die Kortikoidtherapie ist eine medizinische Behandlung mit Kortikosteroiden zur Hemmung von Entzündungen und zur Regulation des Immunsystems bei zahlreichen Erkrankungen.
Das sogenannte KPU-Syndrom (Kryptopyrrolurie) beschreibt eine Stoffwechselstörung, bei der vermehrt sogenannte Pyrrole – Zwischenprodukte des Häm-Stoffwechsels – über den Urin ausgeschieden werden.
KPV ist ein natürliches Tripeptid mit entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften, das in der Forschung zu Darmentzündungen und Wundheilung eingesetzt wird.
Krähenfüße sind feine bis tiefere Falten an den äußeren Augenwinkeln, die vor allem bei Mimik wie Lachen oder Zusammenkneifen der Augen sichtbar werden.
Krampfaderprobleme bezeichnen Beschwerden durch erweiterte, geschlängelte Venen – meist an den Beinen. Sie entstehen durch schwache Venenklappen und können Schmerzen, Schwellungen und Hautveränderungen verursachen.
Ein Krampfanfall ist eine plötzliche, unkontrollierte elektrische Entladung im Gehirn, die zu Zuckungen, Bewusstlosigkeit oder anderen Symptomen führen kann.
Der kraniale Rhythmus bezeichnet eine subtile, rhythmische Bewegung des Schädels und des Kreuzbeins, die in der Osteopathie und Kraniosakraltherapie als diagnostisches und therapeutisches Konzept genutzt wird.
Die Kraniektomie ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Schädelknochens entfernt wird, um den Druck im Gehirn zu senken und lebensbedrohliche Zustände zu behandeln.
Kraniomedial beschreibt eine anatomische Lagebeziehung: gleichzeitig zur Schädelseite (kranial) und zur Körpermitte (medial) hin gelegen. Der Begriff wird in der medizinischen Diagnostik und Bildgebung verwendet.
Die Kraniosakrale Therapie ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, die auf Rhythmen des Liquors im Schädel-Kreuzbein-System einwirkt. Sie wird bei Schmerzen, Stress und funktionellen Beschwerden eingesetzt.
Kraniostenose ist eine angeborene Fehlbildung, bei der Schädelnähte zu früh verknöchern und so das Schädelwachstum einschränken. Dies kann zu Druckerhöhung im Gehirn und Gesichtsfehlbildungen führen.
Kraniotabes bezeichnet eine krankhafte Erweichung der Schädelknochen bei Säuglingen und Kleinkindern, häufig verursacht durch Vitamin-D-Mangel oder Rachitis.
Die Krankenversicherung sichert Menschen finanziell gegen die Kosten von Krankheit, Unfall und medizinischer Behandlung ab. In Deutschland ist sie gesetzlich geregelt und grundsätzlich Pflicht.
Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine tropische Pflanze aus Südostasien, deren Blätter psychoaktive Alkaloide wie Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin enthalten.
Kreatinin (Creatin A) ist ein Abbauprodukt des Muskelstoffwechsels, das beim Abbau von Kreatinphosphat entsteht – einer energiereichen Verbindung, die in Muskelzellen gespeichert wird.
Der Kreatininwert ist ein wichtiger Laborwert, der Auskunft über die Nierenfunktion gibt. Er wird im Blut oder Urin gemessen und hilft, Nierenerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Der Kreatinstoffwechsel beschreibt die Synthese, den Transport und den Abbau von Kreatin im menschlichen Körper – ein zentraler Prozess für die Energieversorgung der Muskulatur.
Ein Krebsfrüherkennungstest dient der frühzeitigen Erkennung von Krebserkrankungen, bevor Symptome auftreten. Frühzeitig erkannt lassen sich viele Krebsarten erfolgreicher behandeln.
Krebsvorsorge beim Mann umfasst regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs, z. B. Prostata-, Darm- oder Hautkrebs. Frühzeitige Diagnosen verbessern die Heilungschancen erheblich.
Kreislaufprobleme bezeichnen Beschwerden, bei denen die Blutversorgung des Körpers gestört ist. Typische Symptome sind Schwindel, Ohnmacht und Schwäche.
Krepitation bezeichnet ein knackendes, knisterndes oder reibendes Geräusch bzw. Gefühl, das bei Bewegung von Gelenken, Knochen oder Gewebe auftreten kann.
Das Kreuzband ist ein stabilisierendes Band im Kniegelenk. Ein Kreuzbandriss gehört zu den häufigsten Knieverletzungen und erfordert oft operative Behandlung.
Ein Kreuzbandriss ist eine häufige Knieverletzung bei Sportlern. Erfahre alles über Symptome, Ursachen, OP und konservative Therapie sowie den Ablauf der Rehabilitation.
Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) ist ein traditionelles Gewürz und zugleich eine Heilpflanze, die in der ayurvedischen und traditionellen Medizin seit Jahrhunderten genutzt wird.
Kribbeln in den Händen ist ein häufiges Symptom, das auf Nerven- oder Durchblutungsstörungen hinweisen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.
Krural bezeichnet in der Medizin alles, was den Unterschenkel oder die Beinregion betrifft. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und wird in Anatomie und Klinik verwendet.
Kryokonservierung bezeichnet das Einfrieren biologischer Materialien wie Zellen, Gewebe oder Embryonen bei extrem niedrigen Temperaturen zur Langzeitlagerung.
Kryotherapeutisch bezeichnet alles, was mit der Anwendung von Kälte zu Heilzwecken zusammenhängt. Kältetherapie wird in der Medizin zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Gewebebehandlung eingesetzt.
Kryptogen bezeichnet in der Medizin eine Erkrankung oder einen Zustand, dessen Ursache trotz eingehender Diagnostik ungeklärt bleibt. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß verborgen entstanden.
Kryptosporidiose ist eine durch den Parasiten Cryptosporidium ausgelöste Darmerkrankung, die vor allem wässrigen Durchfall verursacht. Sie wird über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen.
Der Kugelfisch ist ein Meeresfisch, dessen Organe das starke Nervengift Tetrodotoxin enthalten. Vergiftungen sind lebensbedrohlich und erfordern sofortige medizinische Behandlung.
Die Kuhmilchproteinintoleranz ist eine immunologische Reaktion auf Proteine in Kuhmilch. Sie tritt häufig bei Säuglingen auf und verursacht Verdauungs-, Haut- und Atemwegsbeschwerden.
Kümmel ist eine traditionelle Heilpflanze mit verdauungsfördernder, krampflösender und blähungslindernder Wirkung. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Krämpfen.
Ein essentielles Spurenelement, das für die Synthese von Schilddrüsenhormonen notwendig ist. Es reguliert den Stoffwechsel und unterstützt die kognitive Funktion.
Kupfersulfat ist eine anorganische Kupferverbindung, die in Medizin, Landwirtschaft und Industrie eingesetzt wird. In geringen Dosen wirkt es antimikrobiell und fungizid.
Kürbissamen sind reich an Zink, ungesättigten Fettsäuren und Phytosterolen. Sie unterstützen Prostata, Blase und Immunsystem. Erfahre mehr über ihre Wirkung in Naturheilkunde und Ernährung.
Ein Extrakt aus der Kurkumawurzel, reich an antioxidative und entzündungshemmenden Verbindungen. Es Unterstützt die Gelenkgesundheit und das Immunsystem.
Die Kombination von Kurkuma und schwarzem Pfeffer steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin. Erfahre, wie sie wirkt, wofür sie geeignet ist und was du bei der Einnahme beachten solltest.
Kurzkettige Fettsäuren sind natürliche Stoffwechselprodukte, die im Darm durch bakterielle Fermentation entstehen und eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit spielen.
Die Kußmaul-Atmung ist ein charakteristisches, tiefes und regelmäßiges Atemmuster, das typischerweise bei einer diabetischen Ketoazidose auftritt und auf eine schwere Übersäuerung des Blutes hinweist.
Das kutane Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Hauttumor, der aus den Stachelzellen der Oberhaut entsteht. Es gehört zu den häufigsten Hautkrebsarten und kann ohne Behandlung in tiefere Gewebe oder Lymphknoten streuen.
Tirzepatid ist ein innovativer Wirkstoff zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas, der als dualer GIP- und GLP-1-Rezeptoragonist wirkt und Blutzucker sowie Körpergewicht senkt.
Melanotan ist ein synthetisches Peptidhormon, das die Hautbräunung stimuliert. Es ist in der EU nicht zugelassen und gilt als nicht sicher für den menschlichen Gebrauch.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.