-
DE
Ein Kephalhämatom ist eine Blutansammlung zwischen dem Schädelknochen und dem Periost beim Neugeborenen, meist durch Geburtsverletzungen verursacht.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenEin Kephalhämatom ist eine Blutansammlung zwischen dem Schädelknochen und dem Periost beim Neugeborenen, meist durch Geburtsverletzungen verursacht.
Ein Kephalhämatom (auch Cephalhämatom geschrieben) ist eine Ansammlung von Blut zwischen einem Schädelknochen und dem ihn bedeckenden Periost (Knochenhaut) eines Neugeborenen. Diese Blutansammlung entsteht, wenn kleine Blutgefäße im Bereich der Knochenhaut während der Geburt reißen. Das Hämatom ist stets auf einen einzelnen Knochen begrenzt, da das Periost an den Knochenrändern fest verwachsen ist.
Das Kephalhämatom tritt bei etwa 1 bis 2 von 100 Geburten auf und ist damit eine der häufigsten Geburtsverletzungen. Es ist vom Caput succedaneum (Geburtsgeschwulst) zu unterscheiden, das oberflächlicher liegt und die Knochennahtgrenzen überschreiten kann.
Die häufigsten Ursachen eines Kephalhämatoms sind mechanische Belastungen des kindlichen Schädels während der Geburt:
Ein Kephalhämatom zeigt sich typischerweise in den ersten Stunden bis Tagen nach der Geburt als weiche, fluktuierende (schwappende) Schwellung am Hinterkopf oder Scheitelbein des Neugeborenen. Folgende Merkmale sind charakteristisch:
Da das Blut abgebaut wird, können erhöhte Bilirubinwerte im Blut des Neugeborenen entstehen, was zu einem (verstärkten) Neugeborenenikterus (Gelbsucht) führen kann.
Die Diagnose eines Kephalhämatoms erfolgt in erster Linie klinisch durch körperliche Untersuchung des Neugeborenen. Der Arzt oder die Ärztin tastet die Schwellung ab und beurteilt ihre Lage sowie ihre Begrenzung durch die Knochennähte. Ergänzend können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:
Die meisten Kephalhämatome erfordern keine spezifische Behandlung und bilden sich spontan innerhalb von 2 bis 12 Wochen vollständig zurück. Folgende Maßnahmen können jedoch notwendig sein:
Eine Punktion (Ablassen des Blutes mit einer Nadel) wird im Allgemeinen nicht empfohlen, da das Infektionsrisiko den möglichen Nutzen überwiegt.
Obwohl Kephalhämatome in der Regel harmlos sind, können in seltenen Fällen folgende Komplikationen auftreten:
Die Prognose eines Kephalhämatoms ist sehr gut. Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Neugeborenen erholt sich vollständig ohne bleibende Schäden. Eine sorgfältige Nachsorge durch den Kinderarzt oder die Kinderärztin ist dennoch empfehlenswert, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Durchschnittliche Bewertung von 4.93 von 5 Sternen
Durchschnittliche Bewertung von 4.84 von 5 Sternen
Der universelle Immunschutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
Durchschnittliche Bewertung von 4.97 von 5 Sternen
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Verwandte Suchbegriffe: Kephalhämatom