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Lactoferrin ist ein einzigartiges, körpereigenes Protein mit beeindruckender Wirkung. Es ist Bestandteil des Immunsystems, reguliert den Eisenstoffwechsel und verfügt über starke antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. Hier erfährst Du, wie Lactoferrin gezielt bei Eisenmangel, Infektionen und Darmproblemen eingesetzt wird.
Lactoferrin ist ein eisenbindendes Glykoprotein aus der Familie der Transferrine, das erstmals in den 1930er-Jahren wissenschaftlich beschrieben wurde. Es kommt natürlicherweise unter anderem in Muttermilch, Speichel und weiteren Körpersekreten vor und spielt eine wichtige Rolle im Eisenstoffwechsel sowie in immunologischen Prozessen. Seine komplexe dreidimensionale Struktur ermöglicht die Bindung von Eisenionen und ist die Grundlage für seine vielfältigen biologischen Eigenschaften. Seit Jahrzehnten steht Lactoferrin im Fokus intensiver Forschung. Studien untersuchen unter anderem seinen Einfluss auf die Eisenverfügbarkeit, die Darmgesundheit, das Immunsystem und entzündungsregulierende Prozesse. In dieser Kategorie findest Du fundierte Beiträge zu biochemischen Grundlagen, aktuellen Studien und wissenschaftlichen Hintergründen rund um Lactoferrin.