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Glykocholie bezeichnet einen erhöhten Gallensäuregehalt im Blut oder Gewebe. Sie tritt bei Lebererkrankungen und Gallenwegsstörungen auf.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenGlykocholie bezeichnet einen erhöhten Gallensäuregehalt im Blut oder Gewebe. Sie tritt bei Lebererkrankungen und Gallenwegsstörungen auf.
Glykocholie beschreibt einen Zustand, bei dem die Gallensäuren – insbesondere konjugierte Gallensäuren wie die Glykocholsäure – im Blut oder in anderen Körpergeweben in erhöhter Konzentration vorliegen. Gallensäuren werden in der Leber aus Cholesterin synthetisiert und spielen eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung im Dünndarm. Unter normalen Bedingungen werden sie nach ihrer Ausschüttung in den Darm nahezu vollständig rückresorbiert und über den enterohepatischen Kreislauf wieder der Leber zugeführt. Kommt es zu Störungen dieses Kreislaufs, können Gallensäuren in erhöhten Mengen ins Blut übertreten.
Eine Glykocholie kann durch verschiedene Erkrankungen und Störungen verursacht werden, die den Gallensäurestoffwechsel oder den Gallefluss beeinträchtigen:
Die klinischen Zeichen der Glykocholie sind häufig unspezifisch und hängen von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Typische Symptome können sein:
Die Diagnose einer Glykocholie erfolgt im Rahmen einer umfassenden Abklärung von Leber- und Gallenwegserkrankungen:
Die Therapie der Glykocholie richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache:
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