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Die Andropause bezeichnet den altersbedingten Rückgang des Testosteronspiegels beim Mann. Sie tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und kann Symptome wie Müdigkeit, Libidoverlust und Stimmungsschwankungen verursachen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Andropause bezeichnet den altersbedingten Rückgang des Testosteronspiegels beim Mann. Sie tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und kann Symptome wie Müdigkeit, Libidoverlust und Stimmungsschwankungen verursachen.
Die Andropause – auch als männliches Klimakterium oder Late-onset-Hypogonadismus bezeichnet – beschreibt den allmählichen, altersbedingten Rückgang des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Im Gegensatz zur weiblichen Menopause vollzieht sich dieser Prozess beim Mann schleichend und über viele Jahre hinweg. Erste Veränderungen können bereits ab dem 40. Lebensjahr auftreten, mit zunehmender Häufigkeit ab dem 50. Lebensjahr.
Der Hauptauslöser der Andropause ist der natürliche, altersbedingte Rückgang der Testosteronproduktion in den Leydig-Zellen der Hoden. Ab etwa dem 30. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel bei Männern durchschnittlich um 1–2 % pro Jahr. Weitere begünstigende Faktoren sind:
Die Symptome der Andropause sind vielfältig und unspezifisch, weshalb sie häufig nicht sofort mit einem Testosteronmangel in Verbindung gebracht werden. Typische Beschwerden umfassen:
Die Diagnose der Andropause basiert auf einer Kombination aus Symptombewertung und Laboruntersuchungen. Der Arzt erhebt zunächst eine ausführliche Anamnese und bewertet die Beschwerden des Patienten, häufig anhand standardisierter Fragebögen wie dem AMS-Score (Aging Males Symptoms Scale). Anschließend erfolgt eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des:
Ein Testosteronmangel wird in der Regel bei einem Gesamttestosteron unter 12 nmol/l in Verbindung mit typischen Symptomen diagnostiziert.
Als erste Therapieoption empfehlen sich Lebensstilanpassungen, die den Testosteronspiegel auf natürlichem Weg stabilisieren können:
Bei nachgewiesenem Testosteronmangel und ausgeprägten Beschwerden kann eine Testosteron-Ersatztherapie (TRT) in Betracht gezogen werden. Sie ist in verschiedenen Formen verfügbar:
Die TRT sollte stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da sie mit Risiken wie einer Stimulation des Prostatawachstums, Polyzythämie (erhöhter Anzahl roter Blutkörperchen) und kardiovaskulären Nebenwirkungen verbunden sein kann. Vor Beginn der Therapie muss ein Prostatakarzinom ausgeschlossen werden.
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