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Acetylsalicylsäure (ASS) lindert Schmerzen, senkt Fieber und hemmt die Blutgerinnung. Erfahre Wirkung, Einsatzgebiete und mögliche Risiken.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenAcetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein weit verbreiteter Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
ASS wird seit über 100 Jahren medizinisch eingesetzt und ist vor allem bekannt für ihre schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung. Darüber hinaus besitzt ASS eine blutgerinnungshemmende Eigenschaft, die sie besonders in der Herz-Kreislauf-Medizin relevant macht.
Die Wirkung von Acetylsalicylsäure beruht auf der irreversiblen Hemmung der Cyclooxygenase-Enzyme (COX-1 und COX-2). Dadurch wird die Bildung von Prostaglandinen gehemmt, die an Schmerz-, Entzündungs- und Fieberreaktionen beteiligt sind. In niedriger Dosierung hemmt ASS zusätzlich die Thrombozytenaggregation, weshalb sie häufig zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt wird.
ASS wird unter anderem bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Fieber, entzündlichen Beschwerden sowie zur sekundären Prävention kardiovaskulärer Ereignisse eingesetzt. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Magenreizungen, Blutungen, Magengeschwüre und bei Kindern das seltene Reye-Syndrom, weshalb ASS bei Kindern nur eingeschränkt verwendet werden darf. Die Einnahme sollte stets indikationsgerecht und möglichst in Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal erfolgen.
Wichtigste Fakten zu Acetylsalicylsäure
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