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Eine Stillmahlzeit bezeichnet das Anlegen des Säuglings an die Brust zum Trinken von Muttermilch. Sie ist die natürlichste Form der Säuglingsernährung.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenEine Stillmahlzeit bezeichnet das Anlegen des Säuglings an die Brust zum Trinken von Muttermilch. Sie ist die natürlichste Form der Säuglingsernährung.
Eine Stillmahlzeit bezeichnet eine einzelne Mahlzeit, bei der ein Säugling direkt an der Brust der Mutter trinkt und dabei Muttermilch aufnimmt. Das Stillen gilt als die natürlichste und von medizinischen Fachgesellschaften weltweit empfohlene Form der Ernährung für Neugeborene und Säuglinge. Jede Stillmahlzeit versorgt das Kind mit einer optimal zusammengesetzten Nährstoffkombination und stärkt gleichzeitig die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.
In den ersten Lebenswochen benötigen Neugeborene in der Regel 8 bis 12 Stillmahlzeiten pro 24 Stunden. Dies entspricht einem Stillabstand von etwa 2 bis 3 Stunden. Mit zunehmendem Alter des Kindes werden die Abstände zwischen den Mahlzeiten länger und die Anzahl der täglichen Stillmahlzeiten nimmt ab.
Die Dauer einer einzelnen Stillmahlzeit variiert und liegt typischerweise zwischen 10 und 30 Minuten. Es empfiehlt sich, das Kind zunächst vollständig an einer Brust trinken zu lassen, bevor die zweite Seite angeboten wird, um sicherzustellen, dass das Kind sowohl die nährstoffarme Vordermilch als auch die fettreiche Hintermilch erhält.
Muttermilch ist eine dynamische Flüssigkeit, deren Zusammensetzung sich im Verlauf einer Stillmahlzeit verändert:
Zusätzlich enthält Muttermilch Antikörper, Enzyme, Wachstumsfaktoren und Immunzellen, die das kindliche Immunsystem stärken und vor Infektionskrankheiten schützen.
Eine korrekte Anlegetechnik ist entscheidend für eine erfolgreiche Stillmahlzeit. Das Kind sollte mit dem gesamten Mund, nicht nur mit den Lippen, die Brustwarze und einen großen Teil des Warzenhofs erfassen (sogenanntes tiefes Anlegen). Gängige Stillhaltungen sind:
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Säuglinge in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Ab dem 6. Monat können Stillmahlzeiten durch altersgerechte Beikost ergänzt werden, wobei das Stillen idealerweise bis zum Ende des zweiten Lebensjahres oder länger fortgesetzt werden kann.
Nicht alle Mütter erleben das Stillen von Beginn an problemlos. Zu den häufigsten Schwierigkeiten zählen:
Bei Problemen empfiehlt sich die frühzeitige Beratung durch eine qualifizierte Stillberaterin (IBCLC) oder das medizinische Fachpersonal.
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