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Eine Sprunggelenkverstauchung entsteht durch Überdehnung oder Einriss der Bänder am Knöchel. Sie ist eine der häufigsten Sportverletzungen und äußert sich durch Schmerz, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenEine Sprunggelenkverstauchung entsteht durch Überdehnung oder Einriss der Bänder am Knöchel. Sie ist eine der häufigsten Sportverletzungen und äußert sich durch Schmerz, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit.
Eine Sprunggelenkverstauchung (medizinisch: Distorsion des oberen Sprunggelenks) ist eine Verletzung der Bänder, die das Sprunggelenk stabilisieren. Sie entsteht, wenn der Fuß umknickt und die Bänder dabei überdehnt oder teilweise eingerissen werden. Es handelt sich um eine der häufigsten Verletzungen im Alltag und im Sport.
Die häufigste Ursache ist ein plötzliches seitliches Umknicken des Fußes, bei dem die äußeren Bänder des Sprunggelenks überlastet werden. Typische Auslöser sind:
Die Beschwerden treten meist unmittelbar nach dem Umknicken auf und können je nach Schweregrad variieren:
Sprunggelenkverstauchungen werden in drei Schweregrade eingeteilt:
Die Diagnose erfolgt zunächst durch eine körperliche Untersuchung. Der Arzt prüft die Stabilität des Gelenks und tastet die Bänder ab. Mithilfe der sogenannten Ottawa-Ankle-Rules wird beurteilt, ob ein Röntgenbild notwendig ist, um einen Knochenbruch auszuschließen. Bei Verdacht auf einen Bandriss kann eine Ultraschalluntersuchung oder ein MRT (Magnetresonanztomografie) durchgeführt werden.
Direkt nach der Verletzung empfiehlt sich das bewährte PECH-Schema:
Je nach Schweregrad kommen folgende Maßnahmen zum Einsatz:
Bei leichten Verstauchungen (Grad I) ist in der Regel eine Erholung innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich. Grad-II-Verletzungen heilen oft innerhalb von vier bis sechs Wochen. Vollständige Bandrisse (Grad III) können mehrere Monate erfordern. Eine konsequente Rehabilitation ist wichtig, um erneuten Verletzungen vorzubeugen, da unbehandelte Verstauchungen das Risiko für chronische Instabilität erhöhen.
Folgende Maßnahmen können das Risiko einer Sprunggelenkverstauchung reduzieren:
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