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Die Cholezystektomie ist die operative Entfernung der Gallenblase. Sie wird häufig bei Gallensteinen oder Gallenblasenentzündung durchgeführt und gilt als sicherer Eingriff.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Cholezystektomie ist die operative Entfernung der Gallenblase. Sie wird häufig bei Gallensteinen oder Gallenblasenentzündung durchgeführt und gilt als sicherer Eingriff.
Die Cholezystektomie bezeichnet die chirurgische Entfernung der Gallenblase. Die Gallenblase ist ein kleines, birnenförmiges Organ unterhalb der Leber, das die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit speichert und bei Bedarf in den Dünndarm abgibt. Wenn die Gallenblase durch Gallensteine, Entzündungen oder andere Erkrankungen dauerhaft beeinträchtigt ist, kann ihre Entfernung notwendig werden. Die Cholezystektomie ist einer der häufigsten bauchchirurgischen Eingriffe weltweit.
Eine Cholezystektomie wird in folgenden Situationen empfohlen:
Die bevorzugte Methode ist die laparoskopische Cholezystektomie (Schlüssellochchirurgie). Dabei werden mehrere kleine Schnitte im Bauch gesetzt, durch die eine Kamera (Laparoskop) und chirurgische Instrumente eingeführt werden. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert in der Regel 45 bis 90 Minuten. Vorteile dieser Methode sind kürzere Krankenhausaufenthalte, weniger Schmerzen nach der Operation und eine schnellere Erholung.
Bei der offenen Cholezystektomie wird ein größerer Schnitt im Oberbauch vorgenommen. Diese Methode wird eingesetzt, wenn die laparoskopische Vorgehensweise nicht möglich ist, zum Beispiel bei schweren Entzündungen, Verwachsungen oder Komplikationen während der Operation. Der Krankenhausaufenthalt und die Erholungszeit sind bei dieser Methode länger.
Vor der Operation werden Blutuntersuchungen, eine Ultraschalluntersuchung der Gallenblase und gegebenenfalls weitere bildgebende Verfahren durchgeführt. Der Patient muss in der Regel ab dem Vorabend nüchtern bleiben. Nach dem Eingriff wird eine leichte, fettarme Ernährung empfohlen, bis sich der Verdauungstrakt an das Fehlen der Gallenblase angepasst hat. Die meisten Patienten können nach einer laparoskopischen Operation innerhalb weniger Tage ihren Alltag wieder aufnehmen.
Die Cholezystektomie ist ein sicherer Eingriff, dennoch können folgende Komplikationen auftreten:
Langfristig kann ein sogenanntes Post-Cholezystektomie-Syndrom auftreten, das sich durch anhaltende Oberbauchbeschwerden, Blähungen oder Durchfall äußert. Dieses tritt jedoch nur bei einem kleinen Teil der operierten Patienten auf.
Nach der Entfernung der Gallenblase wird die Gallenflüssigkeit kontinuierlich direkt von der Leber in den Dünndarm abgegeben, anstatt zwischengespeichert zu werden. Die meisten Menschen gewöhnen sich gut daran und führen ein beschwerdefreies Leben. Anfangs kann eine fettarme Ernährung helfen, Verdauungsbeschwerden zu vermeiden.
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