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Blutungsdiathese bezeichnet eine erhöhte Neigung zu Blutungen, die durch Störungen der Blutgerinnung, der Blutgefäße oder der Blutplättchen verursacht wird.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenBlutungsdiathese bezeichnet eine erhöhte Neigung zu Blutungen, die durch Störungen der Blutgerinnung, der Blutgefäße oder der Blutplättchen verursacht wird.
Der Begriff Blutungsdiathese (auch: hämorrhagische Diathese) beschreibt eine krankhafte Neigung zu spontanen oder übermäßigen Blutungen, die bereits bei geringfügigen Verletzungen oder sogar ohne erkennbaren Auslöser auftreten können. Sie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Oberbegriff für verschiedene Störungen, die den normalen Ablauf der Blutstillung (Hämostase) beeinträchtigen.
Die Blutgerinnung ist ein komplexes Zusammenspiel aus Blutgefäßen, Thrombozyten (Blutplättchen) und Gerinnungsfaktoren (Proteinen im Blut). Ist eine dieser drei Komponenten gestört, kann es zu einer Blutungsdiathese kommen.
Je nachdem, welche Komponente der Hämostase betroffen ist, unterscheidet man drei Hauptformen der Blutungsdiathese:
Die Symptome einer Blutungsdiathese können je nach Ursache und Schweregrad variieren. Typische Zeichen sind:
Die Diagnose einer Blutungsdiathese erfordert eine sorgfältige Anamnese (Krankengeschichte), körperliche Untersuchung und eine Reihe von Laboruntersuchungen:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache der Blutungsdiathese:
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