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Ein Muskelfaserriss entsteht meist durch plötzliche Überlastung. Erfahre, woran du ihn erkennst, wie er behandelt wird und was du beim Sport beachten solltest.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenEin Muskelfaserriss ist eine Sportverletzung, bei der einzelne oder mehrere Muskelfasern innerhalb eines Muskels reißen.
Die häufigste Ursache eines Muskelfaserrisses ist eine plötzliche, starke Überlastung, etwa bei explosiven Bewegungen im Sprint, Sprung, Richtungswechsel oder durch unzureichendes Aufwärmen. Anders als bei der Muskelzerrung kommt es beim Muskelfaserriss zu einer strukturellen Schädigung der Muskelzellen – meist begleitet von einem plötzlichen, stechenden Schmerz.
Typisch sind ein lokal begrenzter Schmerz, Schwellung, Muskelverhärtung und häufig ein Einblutungsbedingter Bluterguss. In schweren Fällen kann auch eine Delle im Muskel tastbar sein. Die Diagnose erfolgt meist klinisch durch Abtasten und Bewegungsprüfung, gegebenenfalls durch Ultraschall oder MRT, um die Ausdehnung der Verletzung zu beurteilen.
Die Behandlung erfolgt konservativ nach dem PECH-Schema (Pause, Eis, Kompression, Hochlagern). Wichtig ist eine frühzeitige Entlastung, gefolgt von physiotherapeutischer Rehabilitation. Auch entzündungsmodulierende Mikronährstoffe wie Magnesium, Vitamin D, Curcumin und Omega-3-Fettsäuren können die Regeneration unterstützen.
Literaturhinweise
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