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Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit starken Kopfschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische, hormonelle und Umweltfaktoren.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenMigräne ist eine neurologische Erkrankung mit starken Kopfschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische, hormonelle und Umweltfaktoren.
Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die sich durch wiederkehrende, oft einseitige und pochende Kopfschmerzen auszeichnet. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt, jedoch haben Forschungen gezeigt, dass eine Kombination aus genetischen Veranlagungen, neurologischen Prozessen und verschiedenen Auslösefaktoren eine zentrale Rolle spielt.
Migräne hat eine starke erbliche Komponente. Studien zeigen, dass Menschen mit einem oder zwei betroffenen Elternteilen ein deutlich erhöhtes Risiko haben, selbst an Migräne zu erkranken. Bestimmte Genvarianten, die die Empfindlichkeit des Gehirns gegenüber Reizen beeinflussen, wurden mit Migräne in Verbindung gebracht.
Im Gehirn von Migränepatienten kommt es zu spezifischen Veränderungen der Nervenaktivität und der Neurotransmitter-Balance. Besonders wichtig ist dabei:
Hormonelle Schwankungen, insbesondere der Östrogenspiegel, spielen bei der Entstehung von Migräne eine bedeutende Rolle. Frauen sind häufiger von Migräne betroffen als Männer, was auf den Einfluss weiblicher Geschlechtshormone hindeutet. Typische hormonelle Auslöser sind:
Neben den biologischen Grundursachen gibt es zahlreiche sogenannte Triggerfaktoren, die bei empfindlichen Personen einen Migräneanfall auslösen können:
Die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann einen sogenannten Medikamentenübergebrauchskopfschmerz verursachen, der Migräne verstärken oder chronifizieren kann. Dies betrifft insbesondere Triptane, Analgetika und NSAIDs, wenn diese an mehr als 10 bis 15 Tagen pro Monat eingenommen werden.
Wenn Kopfschmerzen häufig auftreten, sehr stark sind oder von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine ausführliche Anamnese, ein Kopfschmerztagebuch und gegebenenfalls bildgebende Verfahren, um andere Ursachen auszuschließen.
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