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Milien (Hautgrieß) erklärt: Verstopfte Talgdrüsen, typische Stellen, Behandlungsmöglichkeiten und Tipps zur Vorbeugung.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenMilien (auch Hautgrieß genannt) sind kleine, weiße, feste Erhebungen auf der Haut, die durch verstopfte Talgdrüsen entstehen.
Milien entstehen, wenn Talg, Keratin und abgestorbene Hautzellen in den Haarfollikeln eingeschlossen werden und die Talgdrüsen verstopfen. Diese kleinen Zysten sind besonders häufig im Gesicht, vor allem um die Augen, auf den Wangen oder an der Stirn zu finden. Sie sind harmlos und schmerzfrei, können aber aus kosmetischen Gründen als störend empfunden werden.
Im klinischen Alltag treten Milien häufig bei Säuglingen auf, sind jedoch auch bei Erwachsenen, insbesondere bei fettiger Haut oder nach Hautverletzungen, möglich. Sie sind nicht ansteckend und verschwinden in der Regel ohne Behandlung innerhalb weniger Wochen bis Monate. Bei Erwachsenen können sie jedoch länger bestehen bleiben und bedürfen manchmal einer professionellen Entfernung durch einen Dermatologen.
Die Behandlung von Milien besteht häufig darin, die Zyste vorsichtig zu entleeren, professionell durchgeführt wird. Eine Selbstbehandlung ist nicht ratsam, da unsachgemäßes Drücken zu Hautreizungen oder Narben führen kann. Die beste Vorbeugung ist eine regelmäßige Hautpflege, die den Talgabfluss fördert und die Haut porentief reinigt.
Wichtigste Fakten zu Milien:
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