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Die FSME-Impfung schützt vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung. Sie ist in Risikogebieten besonders empfohlen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie FSME-Impfung schützt vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung. Sie ist in Risikogebieten besonders empfohlen.
Die FSME-Impfung ist eine Schutzimpfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine durch Zecken übertragene Viruserkrankung, die das zentrale Nervensystem befallen kann. Der Erreger ist das FSME-Virus, ein Flavivirus, das hauptsächlich durch den Stich der Gemeinen Holzzecke (Ixodes ricinus) übertragen wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt die FSME-Impfung als wichtige Präventionsmaßnahme, insbesondere in ausgewiesenen FSME-Risikogebieten.
Die FSME-Impfung ist ein Totimpfstoff, der inaktivierte FSME-Viruspartikel enthält. Nach der Injektion erkennt das Immunsystem des Körpers diese harmlosen Virusbestandteile und bildet spezifische Antikörper. Im Falle einer tatsächlichen Infektion durch einen Zeckenstich kann das Immunsystem das Virus dann schnell und effektiv bekämpfen, bevor es zu einer schweren Erkrankung kommt.
Für einen vollständigen Grundschutz sind drei Impfdosen erforderlich:
Es gibt auch ein Schnellschema für Personen, die kurzfristig Schutz benötigen. Dabei wird die zweite Dosis bereits nach 14 Tagen verabreicht. Der Impfschutz hält nach der Grundimmunisierung in der Regel 3 Jahre an, danach sind regelmäßige Auffrischimpfungen alle 3 bis 5 Jahre empfohlen, je nach Alter und Impfstoffhersteller.
In Deutschland und Österreich sind hauptsächlich zwei zugelassene Impfstoffe verfügbar:
Beide Impfstoffe sind hochwirksam und gut verträglich. Sie bieten nach vollständiger Grundimmunisierung einen Schutz von über 95 %.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung für:
Die FSME-Impfung wird in der Regel gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen sind:
Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab und sind ein Zeichen der normalen Immunreaktion des Körpers.
Es gibt einige Kontraindikationen, bei denen die FSME-Impfung nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache verabreicht werden sollte:
Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz sind FSME-Risikogebiete in weiten Teilen Osteuropas, im Baltikum, in Russland, der Mongolei und in Teilen Asiens verbreitet. Reisende in diese Regionen sollten frühzeitig vor der Reise mit dem Impfschutz beginnen, da der vollständige Grundschutz mehrere Monate in Anspruch nimmt.
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