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Psychisch bezeichnet alles, was die Seele, das Erleben und das Verhalten eines Menschen betrifft. Es umfasst Gedanken, Gefühle und mentale Gesundheit.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenPsychisch bezeichnet alles, was die Seele, das Erleben und das Verhalten eines Menschen betrifft. Es umfasst Gedanken, Gefühle und mentale Gesundheit.
Das Adjektiv psychisch leitet sich vom griechischen Wort psyche ab, was Seele oder Geist bedeutet. Im medizinischen und alltäglichen Sprachgebrauch beschreibt es alles, was das innere Erleben, die Gedankenwelt, die Gefühle und das Verhalten eines Menschen betrifft. Der Begriff steht im Gegensatz zu somatisch (körperlich), obwohl psychische und körperliche Gesundheit eng miteinander verbunden sind.
Psychische Gesundheit ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre eigenen Fähigkeiten erkennen, mit normalen Lebensbelastungen umgehen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten kann. Sie ist ein grundlegender Bestandteil der allgemeinen Gesundheit und nicht nur das Fehlen von psychischen Erkrankungen.
Psychische Störungen sind Erkrankungen, die das Denken, die Stimmung und das Verhalten beeinflussen. Zu den häufigsten zählen:
Psychische Beeinträchtigungen entstehen in der Regel durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren:
Psychische und körperliche Gesundheit beeinflussen sich gegenseitig stark. Chronischer Stress kann beispielsweise zu Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem führen. Umgekehrt können chronische körperliche Erkrankungen psychische Belastungen wie Depressionen oder Angststörungen auslösen. Diese enge Verbindung wird als psychosomatische Wechselwirkung bezeichnet.
Die Diagnose psychischer Erkrankungen erfolgt in der Regel durch Fachärzte für Psychiatrie oder Psychotherapeuten auf Basis strukturierter Interviews, standardisierter Fragebögen und klinischer Beobachtungen. Klassifikationssysteme wie das ICD-11 (Internationale Klassifikation der Krankheiten) oder das DSM-5 (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen) dienen als Grundlage.
Behandlungsmöglichkeiten umfassen:
Bei anhaltenden psychischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Stimmungstief, Angst oder sozialer Rückzug sollte frühzeitig ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose erheblich.
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