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Hyperhidrose führt zu übermäßigem Schwitzen, oft ohne erkennbaren Grund. Erfahre alles über Ursachen, Formen und moderne Therapien.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenHyperhidrose ist eine Erkrankung, bei der es zu übermäßiger Schweißbildung kommt.
Bei der Hyperhidrose unterscheidet man zwischen der primären Hyperhidrose, bei der keine erkennbare Grunderkrankung vorliegt, und der sekundären Hyperhidrose, die als Folge von Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Infektionen auftreten kann.
Betroffene leiden häufig an lokalisierter Hyperhidrose, etwa an Händen, Füßen, Achseln oder im Gesicht. Die Erkrankung kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen, sei es durch Scham, häufiges Umkleiden, Hautirritationen oder soziale Isolation. Auch die psychische Belastung ist oft erheblich. Trotz der hohen Dunkelziffer wird Hyperhidrose selten frühzeitig diagnostiziert, da viele das starke Schwitzen als „persönliche Eigenart“ abtun.
Es gibt heute zahlreiche Therapiemöglichkeiten. Von topischen Antitranspiranzien über Iontophorese, Botulinumtoxin-Injektionen bis hin zur operativen Entfernung der Schweißdrüsen oder Sympathektomie. Auch neue Verfahren wie Laserbehandlungen zeigen vielversprechende Ergebnisse. Eine individuelle Diagnostik ist essenziell, um die geeignete Methode zu wählen.
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