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Hitzewallungen sind plötzliche Wärmegefühle, meist im Gesicht und Oberkörper, oft begleitet von Schwitzen und Herzklopfen. Sie treten häufig in den Wechseljahren auf.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenHitzewallungen sind plötzliche Wärmegefühle, meist im Gesicht und Oberkörper, oft begleitet von Schwitzen und Herzklopfen. Sie treten häufig in den Wechseljahren auf.
Hitzewallungen (medizinisch: vasomotorische Symptome) sind plötzlich auftretende Anfälle eines intensiven Wärmegefühls, das sich meist im Gesicht, am Hals und im Oberkörper ausbreitet. Sie gehören zu den häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre (Menopause), können jedoch auch durch andere Ursachen ausgelöst werden. Eine typische Hitzewallung dauert zwischen 30 Sekunden und 10 Minuten und kann mehrmals täglich auftreten.
Die Symptome einer Hitzewallung sind vielfältig und können in ihrer Intensität stark variieren. Folgende Beschwerden treten häufig auf:
Hitzewallungen entstehen durch Veränderungen in der Thermoregulation des Körpers. Die häufigsten Auslöser sind:
Der häufigste Grund sind schwankende oder sinkende Östrogenspiegel, wie sie in der Peri- und Postmenopause auftreten. Auch Männer können durch sinkende Testosteronwerte betroffen sein.
Bestimmte Medikamente, darunter Antidepressiva, Opioide, Kalziumkanalblocker und Medikamente zur Hormontherapie bei Krebs (z. B. Tamoxifen), können Hitzewallungen als Nebenwirkung verursachen.
Die Diagnose von Hitzewallungen erfolgt in erster Linie durch eine ausführliche Anamnese (Patientengespräch). Der Arzt oder die Ärztin erfragt dabei:
Ergänzend können Blutuntersuchungen zur Bestimmung von Hormonen (z. B. FSH, Östradiol, TSH) sowie weitere diagnostische Maßnahmen durchgeführt werden, um andere Ursachen auszuschließen.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache und der Schwere der Beschwerden:
Bei wechseljahresbedingten Hitzewallungen ist die Hormonersatztherapie die wirksamste Behandlung. Sie gleicht den sinkenden Östrogenspiegel aus und reduziert die Häufigkeit und Intensität der Episoden deutlich. Sie sollte jedoch individuell abgewogen und ärztlich begleitet werden.
Für Frauen, bei denen eine Hormontherapie nicht geeignet ist, stehen Alternativen wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Gabapentin oder Clonidin zur Verfügung.
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) und Isoflavone aus Soja werden häufig als pflanzliche Alternativen eingesetzt, obwohl die wissenschaftliche Evidenz variiert.
Hitzewallungen sind in vielen Fällen harmlos, können aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine ärztliche Abklärung ist empfehlenswert, wenn:
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