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Lichen sclerosus verursacht Juckreiz und Hautveränderungen im Genitalbereich. Erfahre, welche Therapien und Pflegemaßnahmen helfen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenLichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem den Genital- und Analbereich betrifft.
Lichen sclerosus führt zu einer Verdünnung und Verhärtung der Haut, die mit Juckreiz, Brennen und Schmerzen einhergehen kann. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, doch es wird eine Kombination aus Autoimmunreaktionen, hormonellen Einflüssen und genetischer Veranlagung vermutet.
Typisch sind weißlich-glänzende Hautveränderungen, kleine Risse oder Vernarbungen, die im Verlauf zu Verengungen und funktionellen Beschwerden führen können. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, besonders in und nach den Wechseljahren. Auch Kinder können erkranken, wobei sich die Symptome in vielen Fällen mit der Pubertät zurückbilden.
Die Behandlung zielt darauf ab, Entzündungen zu lindern und die Haut zu schützen. Standardtherapie ist die Anwendung von kortisonhaltigen Salben, ergänzt durch pflegende Fettsalben oder Barriereschutzcremes. In stabilen Phasen könnten Vitamin E, Omega-3-Fettsäuren und Lactoferrin unterstützend wirken, um Entzündungen zu reduzieren und die Hautbarriere zu stärken. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle ist wichtig, da Lichen sclerosus mit einem leicht erhöhten Risiko für Hautveränderungen verbunden sein kann.
Wichtigste Fakten zu Lichen sclerosus
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