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Laurinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die vor allem in Kokosöl und Palmkernöl vorkommt. Sie wird in der Medizin und Ernährungswissenschaft intensiv erforscht.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenLaurinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die vor allem in Kokosöl und Palmkernöl vorkommt. Sie wird in der Medizin und Ernährungswissenschaft intensiv erforscht.
Laurinsäure (chemische Bezeichnung: Dodecansäure) ist eine mittelkettige, gesättigte Fettsäure mit der Summenformel C₁₂H₂₄O₂. Sie gehört zur Gruppe der mittelkettigen Fettsäuren (MCT – Medium Chain Triglycerides) und ist die dominierende Fettsäure in Kokosöl, wo sie bis zu 50 Prozent der gesamten Fettsäurezusammensetzung ausmachen kann. Ebenfalls in erheblichen Mengen findet sie sich in Palmkernöl und in geringeren Mengen in Muttermilch.
Im Körper wird Laurinsäure nach der Aufnahme teilweise in Monolaurin umgewandelt, eine Verbindung mit nachgewiesenen antimikrobiellen Eigenschaften. Laurinsäure beeinflusst den Fettstoffwechsel auf eine besondere Weise: Im Vergleich zu langkettigen Fettsäuren wird sie schneller vom Körper aufgenommen und bevorzugt über die Pfortader zur Leber transportiert, wo sie zur Energiegewinnung genutzt werden kann.
Laurinsäure kommt in verschiedenen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor:
Es gibt keine spezifische offizielle Empfehlung der WHO oder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausschließlich für Laurinsäure. Allgemein empfehlen Ernährungsbehörden, den Anteil gesättigter Fettsäuren insgesamt auf unter 10 Prozent der täglichen Gesamtenergiezufuhr zu begrenzen. Laurinsäure sollte daher im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und nicht in übermäßigen Mengen konsumiert werden.
Die Forschung zu Laurinsäure ist vielversprechend, wenn auch nicht abschließend:
Trotz einiger positiver Eigenschaften sollte Laurinsäure in Maßen konsumiert werden. Ein übermäßiger Verzehr gesättigter Fettsäuren – einschließlich Laurinsäure – kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, insbesondere durch Anstieg des LDL-Cholesterins. Personen mit Fettstoffwechselstörungen oder erhöhtem kardiovaskulärem Risiko sollten die Aufnahme mit ihrem Arzt besprechen.
Neben ihrer Bedeutung in der Ernährung findet Laurinsäure auch Anwendung in der Kosmetikindustrie (z. B. in Seifen, Shampoos und Hautcremes) sowie in der Lebensmittelindustrie als Emulgator und Konservierungsmittel.
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