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Durchfall kann viele Ursachen haben, von Infektionen bis zu Ernährungsfehlern. Erfahre alles über Symptome, mögliche Auslöser und effektive Behandlungsmöglichkeiten.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDurchfall kann viele Ursachen haben, von Infektionen bis zu Ernährungsfehlern. Erfahre alles über Symptome, mögliche Auslöser und effektive Behandlungsmöglichkeiten.
Durchfallerkrankungen (auch Diarrhö genannt) sind eine der häufigsten Verdauungsstörungen weltweit. Sie zeichnen sich durch häufige, wässrige Stühle aus und können mit Symptomen wie Bauchkrämpfen, Übelkeit, Fieber und Dehydratation einhergehen. Es gibt zahlreiche Ursachen für Durchfall, die von viralen oder bakteriellen Infektionen bis hin zu Ernährungsfehlern, Medikamenten oder chronischen Erkrankungen reichen. Besonders gefährlich ist die Erkrankung für Kleinkinder und ältere Menschen, da sie schnell zu Flüssigkeitsverlust und Elektrolytstörungen führen kann.
Ein häufiges Beispiel für eine Durchfallerkrankung ist die sogenannte Gastroenteritis, die durch Viren wie das Norovirus oder Bakterien wie Escherichia coli (E. coli) ausgelöst wird. Lebensmittelvergiftungen oder der Kontakt mit kontaminiertem Wasser sind weitere häufige Ursachen. Ein konkretes Beispiel für einen Ausbruch von Durchfallerkrankungen ereignete sich in Saint Quentin, einer Stadt in Nordfrankreich. Im Jahr 2018 wurden dort mehrere Fälle von Akut-Durchfall gemeldet, die mit einem Norovirus-Ausbruch in Verbindung standen. Ein jüngster Ausbruch von HUS (hämolytisch-urämische Syndrom) ereignete sich ebenfalls dort. In solchen Fällen breitet sich die Krankheit schnell aus und betrifft oft ganze Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Pflegeheime.
Die Behandlung von Durchfallerkrankungen richtet sich nach der Ursache. Bei viralen Infektionen hilft in der Regel eine Symptombehandlung wie Flüssigkeitszufuhr, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Medikamente gegen Durchfall wie Loperamid sind oft nicht ratsam, wenn eine bakterielle Infektion vorliegt. Als naturheilpraktische Behandlung wird meist auf Lactoferrin zurückgegriffen aufgrund der positiven Effekte auf die Darmschleimhaut und Symbiose im Darm. Bei schweren Fällen oder bakteriellen Infektionen kann eine gezielte Antibiotikabehandlung notwendig sein. Es wird empfohlen, die Ernährung während einer akuten Erkrankung leicht und fettarm zu gestalten, um den Magen-Darm-Trakt nicht zusätzlich zu belasten.
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