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Die Dermatitistherapie umfasst alle Behandlungsmethoden zur Linderung von Hautentzündungen. Je nach Ursache kommen topische, systemische oder verhaltensbasierte Ansätze zum Einsatz.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Dermatitistherapie umfasst alle Behandlungsmethoden zur Linderung von Hautentzündungen. Je nach Ursache kommen topische, systemische oder verhaltensbasierte Ansätze zum Einsatz.
Dermatitis ist ein Oberbegriff für verschiedene Formen der Hautentzündung. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und zeigt sich typischerweise durch Rötung, Juckreiz, Schwellung und Schuppung der Haut. Zu den häufigsten Formen zählen die atopische Dermatitis (Neurodermitis), die Kontaktdermatitis, die seborrhoische Dermatitis sowie die Stauungsdermatitis. Die Therapie richtet sich stets nach der zugrunde liegenden Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung.
Die Behandlung von Dermatitis verfolgt mehrere Ziele: die Linderung von Juckreiz und Entzündung, die Wiederherstellung der Hautbarriere, die Vermeidung von Auslösern sowie die Vorbeugung von Rückfällen. Eine individuell abgestimmte Therapie ist entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg.
Die äußerliche (topische) Behandlung ist meist die erste Maßnahme bei Dermatitis:
Bei schweren oder ausgedehnten Formen der Dermatitis kann eine systemische (innerliche) Behandlung notwendig sein:
Die Phototherapie nutzt ultraviolettes Licht (UV-B oder PUVA) zur Entzündungshemmung. Sie wird bei chronischer atopischer Dermatitis oder therapieresistenten Verlaufsformen eingesetzt. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant in dermatologischen Praxen oder Kliniken.
Im Vordergrund stehen Basistherapie mit Emollientien, Vermeidung von Triggerfaktoren (z. B. Hausstaubmilben, Tierhaare, Stress) sowie der Einsatz von topischen Kortikosteroiden oder Calcineurininhibitoren bei Schüben. Bei schwerem Verlauf kommen Biologika oder JAK-Inhibitoren zum Einsatz.
Die wichtigste Maßnahme ist die Identifikation und Meidung des auslösenden Kontaktstoffes. Ergänzend werden topische Kortikosteroide und rückfettende Pflegemittel eingesetzt. Bei allergischer Kontaktdermatitis kann ein Epikutantest (Pflastertest) helfen, den Auslöser zu identifizieren.
Antimykotische Wirkstoffe (z. B. Ketoconazol) in Shampoos oder Cremes sind die Therapie der Wahl, da Hefepilze (Malassezia) eine wichtige Rolle spielen. Ergänzend können milde Kortikosteroide eingesetzt werden.
Die Behandlung zielt auf die Verbesserung der venösen Durchblutung ab: Kompressionstherapie, Hochlagerung der Beine und feuchtigkeitspflegende Externa stehen im Mittelpunkt.
Neben der medikamentösen Therapie spielen verhaltensbasierte und unterstützende Maßnahmen eine wichtige Rolle:
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