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Das Zinkmangelsyndrom beschreibt einen Zustand unzureichender Zinkversorgung im Körper, der Immunsystem, Haut und Stoffwechsel beeinträchtigt.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDas Zinkmangelsyndrom beschreibt einen Zustand unzureichender Zinkversorgung im Körper, der Immunsystem, Haut und Stoffwechsel beeinträchtigt.
Das Zinkmangelsyndrom bezeichnet einen klinisch relevanten Mangel an Zink im menschlichen Körper. Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist und für zahlreiche Körperfunktionen unentbehrlich ist. Ein Mangel kann sich auf das Immunsystem, die Wundheilung, das Wachstum, die Fortpflanzung und das Nervensystem auswirken.
Das Zinkmangelsyndrom kann verschiedene Ursachen haben:
Die Symptome des Zinkmangels sind vielfältig und betreffen mehrere Organsysteme:
Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind besonders anfällig für einen Zinkmangel:
Die Diagnose eines Zinkmangels kann schwierig sein, da kein einzelner Marker ausreichend sensitiv ist. Folgende diagnostische Methoden werden eingesetzt:
Bei leichtem Zinkmangel kann eine Anpassung der Ernährung ausreichend sein. Gute Zinkquellen sind:
Bei klinisch relevantem Mangel wird eine Zinksubstitution empfohlen. Gängige Präparate sind:
Die empfohlene Tageszufuhr (RDA) liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene bei 7-10 mg/Tag (Frauen 7 mg, Männer 10 mg). Therapeutische Dosen bei nachgewiesenem Mangel liegen häufig bei 25-50 mg elementarem Zink täglich, in Absprache mit einem Arzt.
Liegt dem Zinkmangel eine Grunderkrankung zugrunde (z.B. Morbus Crohn, Zöliakie), muss diese behandelt werden, um eine nachhaltige Verbesserung des Zinkstatus zu erzielen.
Eine übermäßige Zinkzufuhr kann ebenfalls schädlich sein. Langfristige Einnahme hoher Zinkdosen (über 40 mg/Tag) kann zu einem Kupfermangel führen, da Zink und Kupfer um die gleichen Absorptionswege konkurrieren. Die European Food Safety Authority (EFSA) hat den tolerierbaren oberen Aufnahmewert (UL) für Zink beim Erwachsenen auf 25 mg/Tag festgelegt. Weiterhin können hohe Zinkdosen die Resorption von Eisen und bestimmten Antibiotika (z.B. Tetracycline, Fluorchinolone) hemmen.
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