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Die Zeitumstellung bezeichnet den zweimal jährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit. Sie kann den Schlaf-Wach-Rhythmus stören und gesundheitliche Beschwerden auslösen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Zeitumstellung bezeichnet den zweimal jährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit. Sie kann den Schlaf-Wach-Rhythmus stören und gesundheitliche Beschwerden auslösen.
Die Zeitumstellung beschreibt den zweimal im Jahr stattfindenden Wechsel der Uhrzeit: Im Frühling werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt (Sommerzeit), im Herbst um eine Stunde zurückgestellt (Winterzeit). In vielen Ländern Europas und Nordamerikas ist diese Praxis seit Jahrzehnten etabliert, wird jedoch zunehmend wissenschaftlich und politisch diskutiert.
Ursprünglich wurde die Zeitumstellung eingeführt, um Tageslicht besser zu nutzen und Energie zu sparen. Heute ist der Nutzen umstritten. In der Europäischen Union war geplant, die Zeitumstellung abzuschaffen, doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Die Zeitumstellung kann den sogenannten zirkadianen Rhythmus – also die innere biologische Uhr des Menschen – aus dem Gleichgewicht bringen. Besonders die Umstellung im Frühling (Verlust einer Stunde Schlaf) gilt als belastender.
Viele Menschen berichten in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung von:
Die veränderte Lichtexposition kann die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon) und Serotonin (Stimmungshormon) beeinflussen. Besonders empfindliche Menschen können depressive Verstimmungen oder eine erhöhte Reizbarkeit erleben.
Studien zeigen, dass in den Tagen nach der Frühjahrs-Zeitumstellung das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle leicht erhöht sein kann. Schlafmangel und Stress auf das autonome Nervensystem werden als mögliche Ursachen diskutiert.
Nicht alle Menschen reagieren gleich stark auf die Zeitumstellung. Besonders anfällig sind:
Um die Umstellung zu erleichtern, empfehlen Schlafmediziner folgende Maßnahmen:
Die meisten Beschwerden nach der Zeitumstellung klingen innerhalb von wenigen Tagen bis zwei Wochen ab. Halten Schlafprobleme, starke Stimmungsschwankungen oder anhaltende Erschöpfung länger an, sollte ärztlicher Rat gesucht werden, da andere Ursachen wie eine saisonale affektive Störung (SAD) oder ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegen könnten.
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