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Die Zerebralarterie ist ein Blutgefäß, das das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Störungen dieser Arterien können zu einem Schlaganfall führen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Zerebralarterie ist ein Blutgefäß, das das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Störungen dieser Arterien können zu einem Schlaganfall führen.
Die Zerebralarterie (lateinisch: Arteria cerebralis) ist ein arterielles Blutgefäß, das für die Blutversorgung des Gehirns zuständig ist. Das Gehirn ist eines der stoffwechselaktivsten Organe des menschlichen Körpers und benötigt eine kontinuierliche Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen. Die Zerebralarterien übernehmen diese lebensnotwendige Aufgabe und versorgen unterschiedliche Hirnregionen mit sauerstoffreichem Blut.
Die Zerebralarterien gehen aus zwei Hauptversorgungssystemen hervor:
Die wichtigsten Zerebralarterien im Überblick:
Die Zerebralarterien transportieren sauerstoff- und nährstoffreiches Blut direkt in das Hirngewebe. Das Gehirn kann Sauerstoffmangel nur wenige Minuten tolerieren, bevor es zu irreversiblen Zellschäden kommt. Daher ist eine ungehinderte Durchblutung durch die Zerebralarterien essenziell für alle Hirnfunktionen, einschließlich Bewegung, Sprache, Wahrnehmung, Gedächtnis und Bewusstsein.
Der ischämische Schlaganfall ist die häufigste und klinisch bedeutsamste Erkrankung der Zerebralarterien. Er entsteht, wenn eine Zerebralarterie durch ein Blutgerinnsel (Thrombose oder Embolie) verschlossen wird und das nachgelagerte Hirngewebe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird. Die betroffene Hirnregion und das Ausmaß der Schädigung hängen davon ab, welche Zerebralarterie betroffen ist:
An den Verzweigungsstellen der Zerebralarterien können sich Aneurysmen (krankhafte Erweiterungen der Gefäßwand) bilden. Platzt ein solches Aneurysma, kommt es zu einer lebensbedrohlichen Subarachnoidalblutung, die sich durch einen plötzlichen, sehr starken Kopfschmerz (Vernichtungskopfschmerz) äußert.
Wie alle Arterien können auch die Zerebralarterien von Arteriosklerose betroffen sein. Dabei lagern sich Fett- und Kalkablagerungen (Plaques) in der Gefäßwand ab, was das Lumen verengt und die Durchblutung des Gehirns chronisch vermindert. Dies kann zu kognitiven Einschränkungen und einem erhöhten Schlaganfallrisiko führen.
Zur Untersuchung der Zerebralarterien stehen verschiedene bildgebende Verfahren zur Verfügung:
Die Behandlung richtet sich nach der Art der Erkrankung:
Eine gesunde Lebensführung kann das Risiko von Erkrankungen der Zerebralarterien deutlich senken. Dazu gehören:
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