-
DE
Die Uveitisbehandlung umfasst Maßnahmen zur Linderung von Entzündungen im Auge. Ziel ist es, Sehverlust zu verhindern und Beschwerden zu reduzieren.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDie Uveitisbehandlung umfasst Maßnahmen zur Linderung von Entzündungen im Auge. Ziel ist es, Sehverlust zu verhindern und Beschwerden zu reduzieren.
Uveitis ist eine Entzündung der mittleren Augenhaut, der sogenannten Uvea. Diese besteht aus der Regenbogenhaut (Iris), dem Strahlenkörper (Ziliarkörper) und der Aderhaut (Choroidea). Die Erkrankung kann akut oder chronisch verlaufen und betrifft Menschen jeden Alters. Unbehandelt kann Uveitis zu schwerwiegenden Komplikationen wie Glaukom, Katarakt oder dauerhaftem Sehverlust führen.
Die Ursachen einer Uveitis sind vielfältig. Man unterscheidet zwischen infektiösen und nicht-infektiösen Formen:
Die Symptome hängen davon ab, welcher Teil der Uvea betroffen ist. Typische Beschwerden umfassen:
Die Diagnose der Uveitis erfolgt durch einen Augenarzt (Ophthalmologen) mittels einer Spaltlampenuntersuchung. Weitere Untersuchungen können sein:
Die Uveitisbehandlung richtet sich nach der Ursache, dem Schweregrad und der betroffenen Region des Auges. Das Hauptziel ist die Unterdrückung der Entzündung, die Linderung von Schmerzen und die Verhinderung von Folgeschäden.
Kortikosteroide (Kortisonpräparate) sind die am häufigsten eingesetzten Medikamente bei der Uveitisbehandlung. Sie wirken stark entzündungshemmend und werden in verschiedenen Formen angewendet:
Mydriatika (pupillenerweiternde Mittel) wie Atropin oder Tropicamid werden eingesetzt, um die Iris zu entspannen, Schmerzen zu lindern und die Bildung von Verwachsungen (Synechien) zwischen Iris und Linse zu verhindern.
Bei chronischer Uveitis oder unzureichendem Ansprechen auf Kortikosteroide werden Immunsuppressiva eingesetzt. Dazu gehören:
Bei schweren oder refraktären Fällen kommen Biologika zum Einsatz, insbesondere sogenannte TNF-alpha-Inhibitoren wie Adalimumab oder Infliximab. Diese Medikamente greifen gezielt in Entzündungsprozesse des Immunsystems ein und sind besonders wirksam bei Uveitis im Rahmen von Autoimmunerkrankungen.
Liegt eine infektiöse Ursache vor, wird gezielt gegen den Erreger behandelt:
In einigen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, etwa bei:
Der Verlauf der Uveitis hängt stark von der Ursache und dem Zeitpunkt der Behandlung ab. Eine frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie sind entscheidend, um Komplikationen wie dauerhaften Sehverlust zu vermeiden. Chronische Verlaufsformen erfordern eine langfristige Betreuung durch Augenarzt und ggf. Rheumatologen oder Immunologen.
Durchschnittliche Bewertung von 4.93 von 5 Sternen
Durchschnittliche Bewertung von 4.84 von 5 Sternen
Der universelle Immunschutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
Durchschnittliche Bewertung von 4.97 von 5 Sternen
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Verwandte Suchbegriffe: Uveitisbehandlung