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Xanthinurie ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, bei der Xanthin im Urin angereichert wird. Sie kann zur Bildung von Nierensteinen führen.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenXanthinurie ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, bei der Xanthin im Urin angereichert wird. Sie kann zur Bildung von Nierensteinen führen.
Die Xanthinurie ist eine seltene, angeborene oder erworbene Stoffwechselstörung, bei der die Substanz Xanthin – ein Abbauprodukt des Purinstoffwechsels – nicht ausreichend weiterverarbeitet werden kann und sich daher im Blut und Urin ansammelt. Normalerweise wird Xanthin durch das Enzym Xanthinoxidase zu Harnsäure umgewandelt. Bei der Xanthinurie ist dieses Enzym defekt oder fehlt vollständig.
Man unterscheidet zwei Hauptformen der Xanthinurie:
Viele Betroffene sind beschwerdefrei (asymptomatisch) und die Erkrankung wird zufällig entdeckt. Mögliche Symptome umfassen:
Die Diagnose der Xanthinurie erfolgt durch:
Eine kausale Therapie (Heilung der Ursache) existiert bislang nicht. Die Behandlung zielt auf die Vorbeugung von Komplikationen ab:
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