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Das Yamswurzelhormonprofil beschreibt die hormonähnlichen Eigenschaften der Yamswurzel, die auf den Wirkstoff Diosgenin zurückgeführt werden. Es wird häufig im Zusammenhang mit natürlicher Hormonbalance und Wechseljahresbeschwerden diskutiert.
Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu GesundheitsthemenDas Yamswurzelhormonprofil beschreibt die hormonähnlichen Eigenschaften der Yamswurzel, die auf den Wirkstoff Diosgenin zurückgeführt werden. Es wird häufig im Zusammenhang mit natürlicher Hormonbalance und Wechseljahresbeschwerden diskutiert.
Der Begriff Yamswurzelhormonprofil bezieht sich auf die Gesamtheit der hormonähnlichen und hormonell relevanten Eigenschaften, die der Yamswurzel (Dioscorea villosa und verwandte Arten) zugeschrieben werden. Im Mittelpunkt steht dabei der Pflanzenwirkstoff Diosgenin, ein natürliches Steroidglykosid, das in der Yamswurzel in größeren Mengen vorkommt. Diosgenin dient in der pharmazeutischen Industrie als Ausgangsstoff zur chemischen Synthese von Steroidhormonen wie Progesteron, Östrogenen und DHEA (Dehydroepiandrosteron).
Der wichtigste bioaktive Wirkstoff der Yamswurzel ist Diosgenin. Dieser Stoff gehört zu den sogenannten Phytosteroiden und besitzt eine dem menschlichen Cholesterin ähnliche chemische Grundstruktur. Im Labor lässt sich Diosgenin in Progesteron und andere Steroidhormone umwandeln. Dieser Umwandlungsprozess ist jedoch nur im chemischen Labor möglich und findet nicht im menschlichen Körper statt.
Wichtig zu verstehen ist: Der menschliche Organismus besitzt nicht die notwendigen Enzyme, um Diosgenin direkt in Progesteron oder Östrogen umzuwandeln. Werbliche Behauptungen, die Yamswurzel oder Cremes auf Yamsbasis würden wie ein natürliches Hormon im Körper wirken, sind daher aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.
Die Yamswurzel hat eine lange Tradition in der Volksmedizin, insbesondere in Zentral- und Nordamerika sowie in Asien. Häufige Anwendungsgebiete umfassen:
Die wissenschaftliche Datenlage zum Yamswurzelhormonprofil ist begrenzt und teilweise widersprüchlich. Einige Studien deuten darauf hin, dass Yamswurzelextrakte antioxidative und entzündungshemmende Effekte haben können. Für eine direkte hormonelle Wirkung im menschlichen Körper gibt es jedoch keine belastbare klinische Evidenz.
Es gibt keine offiziell von der WHO oder anderen Gesundheitsbehörden festgelegte Tagesdosis für Yamswurzelextrakte. In Nahrungsergänzungsmitteln werden häufig Extrakte mit einem standardisierten Diosgeningehalt von 20 bis 40 mg pro Tag eingesetzt. Als Nahrungsmittel kann die Yamswurzel in üblichen Mengen bedenkenlos verzehrt werden.
Die Yamswurzel gilt bei oraler Einnahme in Nahrungsmengen als sicher. Bei der Verwendung von hoch konzentrierten Extrakten oder Supplementen können folgende Aspekte beachtet werden:
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